„Thunderbirds“ rocken Mohns Park
Rock ’n’ Roll ist ihr Metier: (v. l.) Thomas Hauch, Ralf Schuppner, Martin Rode, Christian Burk und Günther Ennen. Die „Thunderbirds“ bestritten am Sonntag den Auftakt des Gütersloher Sommers wie gehabt vor vollen Rängen.

„Es ist toll, diese Kulisse hier zu sehen“, begrüßte Susanne Zimmermann, Geschäftsführerin des veranstaltenden Verkehrsvereins Gütersloh, das Publikum auf den vollen Rängen der Freilichtbühne. Für den Auftakt des 33. Gütersloher Sommers sei keine andere Formation infrage gekommen als die OWL-Kultband „Thunderbirds“.

Im vergangenen Jahr war das Konzert wegen schlechten Wetters abgesagt werden. „Das durfte uns dieses Jahr nicht passieren“, sagte Susanne Zimmermann. So wurde kurzer Hand eine überdachte Bühne organisiert.

Musiker fühlen sich gut aufgehoben

Für Frontmann Ralf Schuppner und seine fünf Bandkollegen ist die Gütersloher Bühne schon fast zum Wohnzimmer geworden. Bestens aufgehoben fühlen sich die Musiker dort.

Die Stimmung aufheizen, das haben die „Thunderbirds“ gar nicht nötig. Bereits als sie die Bühne betraten, klatschte sich das Gütersloher Publikum die Hände wund. Mit Songs wie „Twist and Shout“ oder „Go Johnny, go“ rissen die sechs Profis ihre Zuhörer mühelos mit. Rock ’n’ Roll – in diesem Metier ist die Bielefelder Band zu Hause.

Publikum hat noch nicht genug

Einmal hat sie jemand die „Stones aus OWL“ genannt. So weit ist der Vergleich gar nicht hergeholt. Seit 50 Jahren machen sie nun schon Musik, und das Publikum hat noch immer nicht genug.

Einen schweren Schlag mussten die Musiker im vergangenen Jahr hinnehmen. Mitbegründer Jürgen Ringels starb im Herbst plötzlich. Nach langem Überlegen stand die Entscheidung der Band fest: „Wir machen weiter – für Jürgen!“ So gab es zu Beginn des Konzerts einen Gedenkapplaus für den verstorbenen Musiker. Die Sologitarre übernahm Thomas Hauch aus Enger.

SOCIAL BOOKMARKS