Umweltauflagen erfüllt, Sicherheit im Blick 
Bild: Dünhölter
Wegen des steigenden Besucherandrangs bei Anno 1280 will die Stadt die Sicherheitsauflagen überprüfen.
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Die von der Firma MPS geäußerte Kritik und eigene Kontrollen an Ort und Stelle seien in den vergangenen Wochen vom Ordnungsamt der Stadt und von anderen Fachdienststellen des Kreises „eingehend überprüft und bewertet“ worden, heißt es in einer Mitteilung.

Das Ordnungsamt Gütersloh habe antragsgemäß eine Erlaubnis nach gewerberechtlichen Vorschriften erteilt und eine verkehrsrechtliche Anordnung zur Abwicklung des Besucherverkehrs getroffen. „Bei nachträglich durchgeführten Kontrollen konnten in Bezug auf die von der Firma MPS gegebenen Hinweise keine umweltrelevanten Beeinträchtigungen oder Schäden festgestellt werden“, teilte die Stadt mit. „Abwässer sind gegen entsprechende Nachweise über die Kläranlage entsorgt worden. Auch die Müllbeseitigung erfolgte gegen Entsorgungsnachweise.“

Anders sieht es bei den Zugängen zum Gelände aus. „Die durch die Stadt Gütersloh im Rahmen ihrer Kontrollen vor Ort sowie die auf die Hinweise der Firma MPS getroffenen Feststellungen hinsichtlich der Zuwegungen und des Aufbaus auf dem Veranstaltungsgelände werden zum Anlass genommen, künftig Verbesserungen zum Ablauf der Veranstaltung, insbesondere in Bezug auf zu beachtende Sicherheitsstandards vorzunehmen“, heißt es im Bericht weiter.

An die 20 000 Besucher hatten sich zwischen dem 4. und 7. Juni zum Hof Krise aufgemacht. Kritiker Gisbert Hiller hatte später Strafanzeige gegen den Veranstalter und die Aufsichtsbehörden wegen aller infrage kommenden Sachverhalte angekündigt. Der Anwalt des Anno-1280-Veranstalters (Noa Entertainment) hatte eine Verleumdungsklage angekündigt.

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