Unterführung bald wieder frei
Bagger sind im Einsatz, um in der Unterführung den Schotter als Grundlage für den Asphalt zu verteilen.  Bild: Scheffler

Durch die Bahnunterführung Lindenstraße kann bald der Verkehr rollen. „Nach dem Stand der Dinge heute können wir die Unterführung spätestens in der 41. Kalenderwoche freigeben“, sagt der Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau, Alfons Buske – also in etwa 20 Tagen.

Er freut sich darüber, dass „alles erstaunlich gut gelaufen ist“ und zollt dem ausführenden Bauunternehmen Gröschler („Es hält die Termine ein, es wurde auch samstags gearbeitet“) ebenso ein dickes Lob wie den Verkehrsteilnehmern, die ohne Meckerei auf die Einschränkungen reagiert hätten.

Nach dem Abschluss der Kanalarbeiten und dem Verlegen der Versorgungsleitungen sind die Straßenbaumaßnahmen im vollen Gang. Aber auch die Netzgesellschaft Gütersloh ist dabei, die Beleuchtung und drei Ampelanlagen (zwei auf der Kaiserstraße, eine auf der Carl-Bertelsmann-/Lindenstraße) zu installieren. Dabei würden Masten, die in Ordnung sind, wiederverwendet, betont  Alfred Szczesny.  „Ansonsten wird bei den neuen Steuergeräten moderne LED-Technik verwendet.“ Geräte, die übrigens in einem Raum des Parkhotels untergebracht sind.

Nicht alle Gütersloher fiebern offenbar der Freigabe nach der elfwöchigen Sperrung entgegen. Alfons Buske erzählt: „Anlieger der Lindenstraße bedauerten mir gegenüber das Ende der Bauarbeiten. Es sei so schön ruhig gewesen.“

Für die verschmutzten Innenwände der Unterführung ist die Bahn zuständig. Buske hat vor, mit der zuständigen Stelle Kontakt aufzunehmen, um auszuloten, ob und wie gereinigt, aber auch beschichtet werden kann.

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