VDK repräsentiert das soziale Gewissen
Stoßen auf das 60-jährige Bestehen des VDK-Ortsverbands an, (v.l.) Kreisverbandsvorsitzender Karl-Heinz Asbeck, Monika Gruhn (stellvertretende Vorsitzende), Wilfried Böhm (Landesverband),  stellvertretende Landrätin Dr. Christine Disselkamp, Klaus Brandner MdB, Bürgermeisterin Maria Unger, Vorsitzende Anna Wangerek, Inge Winterscheidt (stellvertretende Vorsitzende). 

130 Mitglieder des Sozialverbands feierten den runden Geburtstag mit Vorstand und Ehrengästen aus Dachorganisationen, Politik und anderen Sozialverbänden in der Stadthalle. Sie wurden mit einem Glas Sekt empfangen, genossen Hochzeitssuppe und Braten, Kaffee und frische Erdbeertorte. Höhepunkt war ein Konzert des Gütersloher Knabenchors. Chorleiter Sigmund Bothmann ist es gelungen, die jungen Herren stimmlich zu höchsten Leistungen zu bringen, im Chor und als Solisten. Die  Vorsitzende Anna Wangerek führte durch das Programm. „In 60 Jahren ist aus dem ehemaligen Verband für Kriegsopfer ein moderner Sozialverband geworden“,  sagte Bürgermeisterin Maria Unger (SPD). Er kümmere sich um alle Menschen, die es besonders schwer haben im Leben, verstehe sich als Sprachrohr der kleinen Leute und setze sich politisch dafür ein, dass der Mensch im Mittelpunkt von Reformen stehe.

Unterstützung der Schwächeren

„Sie unterstützen Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Interessen alleine zu vertreten.“ „Sie repräsentieren das soziale Gewissen im Land“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner. „Diejenigen, die im Schatten stehen haben das Recht, ins Licht geholt zu werden“, so Brandner. „Der VDK hat das soziale Netzwerk in Deutschland mitgeprägt“, knüpfte die Stellvertretende Landrätin Dr. Christine Disselkamp (CDU) an die Worte ihrer Vorredner an und dankte allen Ehrenamtlichen, die „Großartiges geleistet haben“. Grüße vom Landesverband und vom Kreisverband überbrachten Wilfried Böhm und Karl-Heinz Asbeck. Sie verwiesen auf das Ziel des Verbands, die gleichberechtigte Teilnahme aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Der Ortsverband zählt aktuell 750 Mitglieder, der Kreisverband 3700 und der Landesverband 250 000 Mitglieder. Bundesweit vertritt der Sozialverband mehr als 1,5 Millionen Menschen. Anna Wangerek dankte ihren Stellvertreterinnen Monika Gruhn und  Inge Winterscheidt sowie dem Vorstand für ihre Arbeit. Seit zwölf Jahren lenkt sie den Ortsverband. Ihre Vorgänger waren Brigitte Kersting (1998 bis 2000), Bruno Lechler (1992 bis 1998), Hans Wohlfeil (1989 bis 1992) und Carl Brune. „In unserer Wohnung sind wir angefangen“, sagte die 84-jährige Witwe, „damals betreuten wir knapp 100 Mitglieder.“  Mit ihrem Ehemann, dem Vorsitzenden von 1952 bis 1989,  war sie fast 30 Jahre in der Rechtsabteilung tätig.

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