Stellvertretende VHS-Leitung wird gesucht
Bild: Pieper
Die stellvertrende Leitung der Gütersloher VHS wird nach den Ferien neu ausgeschrieben. Bis auf weiteres hat der bisherige Stellvertreter Dr. Elmar Schnücker die kommissarische Leitung übernommen.
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Von allen Fraktionen erhielten der kommissarische Leiter Dr. Elmar Schnücker, zuständig für den Bereich Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur, Geschichte, Berufliche Bildung, Seniorenuni, Kinderuni und Radioprojekte, sowie sein Team gestern im Kulturausschuss Anerkennung und Zuspruch. Das galt sowohl für den Jahresbericht 2018, der – wie berichtet – bei qualitativ hochwertigem und reichhaltigem Programm eine Senkung des städtischen Zuschussbedarfs um 178000 Euro vermerkt, als auch für den neuen Lehrplan der Saison 2019/20.

Ziel sei es, weiterhin teilnehmer- und marktorientiert zu punkten. Eine Kundenabfrage hat laut Schnücker ergeben, dass die Zufriedenheit der Besucher für 2018 bei der Note 1,8 liege. „Damit befinden wir uns im Spitzenbereich.“

Schnücker wird die Bildungseinrichtung im Jubiläumsjahr – wenn die Volkshochschulen bundesweit ihr 100-Jähriges feiern – vorerst weiter kommissarisch führen.  Sein bisheriger Stellvertreterposten wird nach den Ferien neu ausgeschrieben, teilte Kulturdezernent Andreas Kimpel   den Ausschussmitgliedern mit.

Das Herbstsemester wird die VHS mit einer Ausstellung eröffnen, die die Geschichte des Hauses, aber auch die epochalen Veränderungen in der inhaltlichen und pädagogisch-didaktischen Entwicklung der Institution vor dem Hintergrund politischer und bildungstheoretischer Veränderungen und Herausforderungen dokumentiert.

 Viele Neuerungen, wie der Einsatz von Whiteboards, die Einführung der VHS-App und die bundesweite Vernetzung mit anderen Volkshochschulen durch die VHS-Cloud sei beim ersten Blick ins bunte Programmheft gar nicht erkennbar. Sie verändern aber laut Schnücker massiv die didaktischen und pädagogischen Möglichkeiten des Hauses und bringen den Besuchern eine weit größere Vielfalt an nutzbaren Angeboten.

Zudem sei man bestrebt, Bildungspartnerschafteb wie mit der Anne-Frank-Schule zu intensivieren. Eine Kooperation, die sich Schnücker auch mit anderen Schulen vorstellen könnte.

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