VHS mit mehr als 1000 Angeboten
Bild: Bitter
Präsentieren das Jahresprogramm 2011/2012 der Volkshochschule Gütersloh: Leiterin Dr. Birgit Osterwald und ihr Stellvertreter Günter Beine. Mehr als 1000 Kurse, Seminare, Gesprächskreise, Exkursionen und Studienreisen werden angeboten.
Bild: Bitter

In dieser Zeit werden rund 1000 Kurse, Seminare, Gesprächskreise, Exkursionen und Studienreisen angeboten. Der gedruckte Katalog des „kommunalen Weiterbildungszentrums“ liegt in den Geldinstituten, der Stadtbibliothek und in öffentlichen Gebäuden kostenlos bereit. Anmeldungen sind schriftlich, telefonisch und an der Hohenzollernstraße 43 ebenso möglich wie im Internet.

Kontakte über Facebook

„VHS Gütersloh interaktiv“ lautet das Etikett bei „facebook“ für Kontakte mit jüngeren „Netzbewohnern“. Die Verantwortlichen versprechen sich davon Auskünfte über Weiterbildungswünsche als Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Erwachsenenbildung. „Gütersloh zählt zu den bedeutenden unter den 139 Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen“, berichtet Dr. Osterwald und stellt sich voll hinter das Wort von Bundespräsident Christian Wulff: „Volkshochschulen sind Schulen für das ganze Leben.“

18 000 Unterrichtsstunden im abgelaufenen Jahr belegten eine überdurchschnittliche Akzeptanz „eines lebendigen Orts des Lernens“. In nur sechs Jahren ließ sich die Teilnehmerzahl verdoppeln. Dr. Osterwald verweist auf das hohe Niveau des Gütersloher Programms, das sich auch auf die disziplinierte Anwendung des Qualitätsmanagements gründet. In diesem Jahr gab es die sechste Zertifizierung seit 2005.

Wieder Senioren- und Kinder-Uni

Zertifikate spielen eine große Rolle bei den Fremdsprachen. Die VHS Gütersloh ist offizielles Prüfungszentrum der Prüfungsorganisation „Telc“. „Der Start der Senioren-Uni im Herbst 2010 war ein Aufschlag zum Studium generale mit wissenschaftlichem Anspruch“, freut sich die Leiterin und schlägt den Bogen zur Kinder-Uni für Acht- bis Zwölfjährige. Zu den Bonbons zählen der Demokratie- sowie ein Kultur-Führerschein (mit der Arbeiterwohlfahrt).

Für Günter Beine ist Präsenz-Lernen wichtig. „Die Leute kommen zu uns“, betont er und schätzt den kommunikativen Anteil des Lernens hoch ein. Die VHS gehe auf junge Leute ein, die „selbstorientiertes Lernen“ gewohnt seien, ohne die Menschen vor den Bildschirm zu zwingen. Das sei „öffentlich verantwortete Weiterbildung“, sagt Beine.

www.vhs-gt.de.

SOCIAL BOOKMARKS