Versammlung der Miele-Trockner
Miele-Trockner sind ab Samstag im Stadtmuseum zu sehen. Dieses Gerät stammt aus dem Gebäude Kökerstraße 5.  Bilder: Dinkels

Bei Entrümpelungsarbeiten auf dem Dachboden der Kökerstraße 5 ist eine alte Wäschekammer gefunden worden, darunter ein historischer Miele-Trocknerbottich ähnlich jenem der offiziellen Ausstellung.

In der Schau erfährt man, dass die Urform der Waschmaschine auf die Herstellung von Butter zurückzuführen ist. Und, dass moderne Waschmaschinen und Trockner von Miele die Beladungsmenge oder Wasserqualität präzise ermitteln und dies automatisch in die Programmsteuerung einfließt. Diese spannende, bisweilen verblüffende Entwicklung können die Besucher des Stadtmuseums ab Samstag nachvollziehen. Die Sonderausstellung beginnt mit dem „Gütersloher Straßenzauber“.

Zu den Ausstellungsstücken zählen zum Beispiel eine der ersten hydraulischen Wäschepressen und eine gusseiserne Schleuder, die Miele von 1926 bis 1972 im Programm hatte. Hinzu kommen spätere Erfolgsgeräte bis hin zum aktuellen Wärmepumpentrockner, der im Vergleich zum herkömmlichen Kondenstrockner 50 Prozent weniger Strom verbraucht. Wie das technisch funktioniert, wird per Informations-Film erläutert. Die Sonderausstellung läuft etwa sechs Monate.

Für die Dauer des „Gütersloher Straßenzaubers“ präsentiert das Unternehmen Miele, das in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auch einer der größten Fahrradhersteller in Deutschland war, darüber hinaus historische Fahrräder und Mopeds. Sämtliche Ausstellungsstücke hat das Miele-Museum zur Verfügung gestellt.

Historische Miele-Geräte auf Dachböden sind offenbar gar nicht so selten. Er bekomme häufiger solche Objekte angeboten, sagte Westheider der „Glocke“.

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