Verwaltung im Gespräch mit der Wirtschaft
Bild: Dinkels
Begrüßten die Gäste in der Skylobby: (v. l.) Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus und Bürgermeister Henning Schulz, hier mit Arvato-Chef und Bertelsmann-Vorstand Fernando Carro, der als größter Arbeitgeber in Gütersloh und mit weltweit an die 70 000 Beschäftigten allerdings kaum den Mittelstand repräsentieren dürfte. 
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„In diesem Jahr wollen wir das Planverfahren abschließen und somit Planungs- und Baurecht schaffen“, sagte Schulz.

Gewerbeflächen sind stets ein vordringliches Thema, wenn es um Anliegen der Wirtschaft und Wünsche an die Stadt geht. „Ein riesiges Potenzial für die Stadt“ stecke auch in den freiwerdenden Kasernen der britischen Streitkräfte, sagte Schulz. 100 Hektar Gewerbefläche verortet die Verwaltung etwa an der Marienfelder Straße, die mit den Nachbarn Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz in einer Entwicklungsgesellschaft realisiert werden sollen.

Schulz versprach den rund 150 Gästen, darunter Unternehmer und Geschäftsführer, jedwede Unterstützung auch beim Thema Breitband-Versorgung für ein schnelles Internet. Als Ansprechpartner standen die Mitglieder des Verwaltungsvorstands und Fachbereichsleiter zur Verfügung.

Das Thema des Abends lautete „Gütersloh 4.0“ (Digitalisierung von Produktion und Logistik). Diese Überschrift hatte die Stadt bereits ihrem im Herbst 2016 erschienenen Wirtschaftsmagazin gegeben. Schulz: „Diesen Titel haben wir gewählt, weil wir der Meinung sind, dass Gütersloher Unternehmen bereits auf gutem Weg sind und die Themen der Zukunft längst erkannt haben.“

Intensiver beleuchtete die Herausforderungen im Anschluss Professor Dr. Jürgen Gausemeier, Seniorprofessor am Heinz-Nixdorf-Institut der Universität Paderborn und Vorsitzender des sogenannten Spitzenclusters „Intelligente Systeme Ostwestfalen-Lippe (It’s OWL)“.

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