Videowand fällt noch mal größer aus
Bild: Dinkels
Mit einem vollen Haus und mehreren tausend Fußball-Fans rechnen die Veranstalter für Freitag, wenn das Public Viewing auf dem Berliner Platz beginnt. Vor allem die deutschen Spiele waren bei der Europameisterschaft 2012 und der WM 2010 sehr gut besucht.
Bild: Dinkels

„Wir freuen uns schon sehr darauf“, sagte ein Bertelsmann-Sprecher am Dienstag. Die gut 54 Quadratmeter große LED-Videowand soll wie in den vergangenen Jahren von allen Standorten eine gute Sicht auf ein reflexionsfreies Bild garantieren. Sie ist sogar noch gut 12 Quadratmeter größer als bei der Europameisterschaft 2012 und soll eine bessere Qualität haben. Die Wand wird am Mittwoch von einem Dienstleister aus Frankfurt bereitgestellt und auf den Berliner Platz gefahren. Einschließlich Lautsprechertürmen und Gerüsten werden drei Lastwagen erwartet.

Der Platz wird zur Übertragung abgesperrt. Einlass ist am Freitag ab 16.30 Uhr. Das aus früheren Jahren bekannte Rahmenprogramm mit Moderatorin Tanina Rottmann und Discjockey Frank Möller (beide Radio Gütersloh) beginnt um 17 Uhr. Auch eine Torwand wird aufgebaut. Vor den Spielen und in den Pausen werden kurze Filme eingespielt, darunter das kürzlich vorgestellte Video „Gütersloh zeigt dem Rauschtrinken die rote Karte“ („Die Glocke“ berichtete).

Für die Bewirtung der Fans zeichnen das Parkhotel sowie die Gaststätten Bermpohl, Roggenkamp und das Bankery an Getränkeständen sowie der Grillstand Menzel verantwortlich.

Eine Besonderheit: Wegen des späten Anpfiffs einiger Begegnungen erst um 22 Uhr dürfen Lärminstrumente wie Druckluftfanfaren und Ähnliches nicht mit auf das Gelände genommen werden – aus Rücksicht auf die Nachbarn. Ebenfalls verboten: Glasflaschen, Feuerwerkskörper, Messer und andere waffenähnliche Gegenstände. Fahnenstangen sind nur zulässig aus Holz oder Kunststoff in einer Länge bis zu 70 Zentimetern und in der Stärke etwa eines kleinen Fingers. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert an den Zugängen und wird dabei von Ordnern des FC Gütersloh unterstützt. Wer zu viel Alkohol getrunken hat, muss draußen bleiben.

Nach dem Abpfiff des letzten Spiels des Tages gibt es kein Programm mehr und die Besucher werden aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Am Donnerstag findet der Wochenmarkt wie gewohnt auf dem Platz statt. Am Samstag müssen die Stände für die Übertragung früher abgebaut werden.

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