Waldorfschule: Großer Schaden nach Brand
Bild: Eickhoff
Eine Mülltonne, die direkt an einem Gebäude der Waldorfschule stand, geriet am Samstag in Brand. Vor allem hinter der Fassade hatte sich starke Hitze entwickelt.
Bild: Eickhoff

Die Ursache ist noch nicht ermittelt. Der Behälter stand direkt an dem Gebäude, ebenso weitere für Papier und Reststoffe.

Zwei Fensterscheiben geplatzt

Zwei kleinere Tonnen wurden durch die Hitze ebenfalls beschädigt. Zudem platzten zwei Fensterscheiben. Dadurch zog Rauch in das Gebäude. Die äußere Fassadendämmung wurde außerdem erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Verbundsystem aus Styropor schmolz hinter dem äußeren Anstrich.

Unter Atemschutz Räume kontrolliert

Die Einsatzkräfte des Löschzugs Friedrichsdorf sowie der Berufsfeuerwehr löschten zunächst den Brand. Dazu rüsteten sich nach Angaben von Einsatzleiter Jens Budde vier Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus. Sie kontrollierten unter anderem auch die anderen Räume des Gebäudes und öffneten die Fenster.

Rauchgase aus Gebäude gedrückt

Zudem wurde ein Überdruckbelüfter eingesetzt, um die Rauchgase wieder aus dem Gebäude zu drücken. Weil sich die Hitze hinter der Fassade des betroffenen Bereichs nicht verringerte, ließ Budde später noch die Außenhaut öffnen. Dort zeigte sich: Zwar war die Fassade außen etwas verfärbt. Doch dahinter war das Styropor komplett geschmolzen.

Bereich mit Axt freigelegt

Der Bereich wurde mit einer Axt freigelegt und schließlich noch einmal intensiv gekühlt – schließlich wollte niemand mitten in der Nacht noch einmal ausrücken. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten die etwa zwei dutzend Feuerwehrleute wieder einrücken. Polizeibeamte nahmen am Einsatzort Ermittlungen zur Brandursache und zu dem Schaden auf. Das Gelände ist abgeschlossen, so dass man nur mit erheblichen Aufwand an die Container gelangt.

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