Weihnachtsmarkt in Kattenstroth
Bild: Borgelt
Bieten Glühwein am Stand des Stadtteilvereins an: (v. l.) Sabine Thurow, Stefan Lomberg, Johannes Lüers, Dustin Höffelmeyer-Kahmen und Isabell Kahmen.
Bild: Borgelt

Es regnete so stark, dass der Umzug ins Wasser fiel. Die Großeltern der Kinder, Elke und Heiner Neuhaus, hatten ihr Versprechen dennoch gehalten und waren mit den warm und regendicht eingepackten Kindern gekommen.

Detlev Kahmen, Vorsitzender des veranstaltenden Stadtteilvereins, verteilte die Stutenkerle, der Schützenverein des Stadtteils heißen Kinderpunsch. Stephan Senftleben aus Neubeckum spielte weihnachtliche Lieder. Einzelne Besucher verweilten unter großen Schirmen und Vordächern.

Ganz anders am Samstag: Je später der Abend, desto mehr Menschen strömten auf den Weihnachtsmarkt. Dort, wo Speisen und heiße Getränke angeboten wurden, drängten sich die meisten Besucher. Seit zehn Jahren bieten die Kattenstrother Schützen deftige Bratkartoffeln mit Grünkohl und Wurst an und der Kattenstrother Karnevals Club Reibeplätzchen.

Tradition geworden ist auch die Tombola der Deutschen Jugend Kraft (DJK). Die Sportler hatten 500 Gewinne zusammengetragen. Ebenso das Angebot an Dekorationen feiner Laubsägearbeiten und handgestrickten und gehäkelten Mützen – seit dem vergangenen Jahr angeboten zugunsten der Hilfsorganisation Help-Age, die Großmütter-Enkel-Projekte in Afrika unterstützt. „Mit so viel Erfolg hatten wir nicht gerechnet“, sagte Annette Kittel, eine der elf beteiligten Frauen. Bianca Landwehr hat Glasohrringe mit bunten Bildern unterlegt. Heidi Wöhler hatte lustige Tiere genäht. Am Stand des Stadtteilvereins stießen Monika und Uwe Keller sowie Sabine Wolf-Homeyer und Peter Homeyer mit einem heißen Glühwein an. Vor dem Glücksrad standen Kinder in langer Warteschlange. „Die Gewinne sind gespendet“, sagte Sabrina Kahrmann aus der Kindertagesstätte Liebfrauen. Nebenan dufteten Crêpes, gebacken von Eltern der Einrichtung. „Sie kommen sehr gut an“, so Elisabeth Massenkeil und Tanja Düspohl.

Die Torten der Katholischen Frauengemeinschaft Liebfrauen gab es erst am Sonntag. Für den dritten Tag des Weihnachtsmarkts hatten sich auch St. Nikolaus (Thomas Höcker) und Knecht Ruprecht (Johannes Höcker) angekündigt – mit einem großen Sack voller Stutenkerle.

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