Wetter verhagelt die 61. Meutejagd
Bild: Borgelt
 Meutejagd des Reit-und Fahrvereins Avenwedde: (v.l.)  Gästefuchsmajor Stefan Rehpöhler, Ponyfuchsmajorin Ronja Ibrügger und Vereinsfuchsmajor Mathhias Koch.
Bild: Borgelt

Ponyfuchsmajorin wurde die 14-jährige Ronja Ibrügger auf „Dino“, der drei Jahre älter ist als seine Reiterin. Sie löst Wiebke Fock ab. Den Gästefuchs holte sich Stefan Rehpöhler aus Verl auf Sally. Er reitet erst seit Anfang des Jahres und beteiligte sich zum ersten Mal an einer Meutejagd.

 Der Jagdtag startete mit einem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Hubertus, Schutzpatron der Jäger und Reiter in der herbstlich geschmückten Reithalle. Mitglieder des Vereins hatten sie liebevoll geschmückt – mit Teichanlage und Bäumen. Das Jagdhornbläsercorps „Bunte Strecke 78“ gestaltete die Messe mit Parforceklängen ihrer Hörner und gab die Signale zur Jagd.

 In diesem Jahr begaben sich ein nicht springendes Feld mit 17 Teilnehmern und ein springendes Feld mit 25 Teilnehmern auf die 18 Kilometer lange Strecke durch Avenwedde, Sürenheide und Friedrichsdorf. 15 feste Hindernisse waren zu bewältigen. Voran raste die Warendorfer Meute. 25 Koppeln, das sind 50 Hunde, der Rasse Foxhound folgten einer ausgelegten Fährte.

 Erste Station war auf dem Hof Kettelhoit-Wiesner. Wolfgang Wiesner, selber langjähriges Mitglied des Vereins, stellt seinen Hof jedes Jahr für die Rast zur Verfügung und die Mitglieder der Sebastianus-Schützenbruderschaft sorgen für die Getränke. Die zweite Station am Schützenplatz der Hubertus-Schützen fiel im wahrsten Sinn des Wortes „ins Wasser“: Wolkenbruch und Hagelschauer durchnässten die Reiter derart, dass die Jagd so schnell es ging beendet wurde.

 Schon im Vorfeld hatte das angekündigte Regenwetter einige Reiter vom Start abgehalten. In diesem Jahr kamen auch weniger Zuschauer zu den anschließenden Wettkämpfen um die Fuchsmajorswürden und zum „Curree“ der Meute: Nach der Jagd wurden die Hunde mit Rinderpansen belohnt. Es ist immer wieder ein großartiges Bild, wenn sich 50 Tiere auf das Futter stürzen.

Beim fröhlichen Ausklang in der Reithalle war das schlechte Wetter schnell vergessen“, sagte Vereinspsrecher Stefan Schnieder. „Nächstes Jahr reiten wir bei Sonnenschein“, ist er überzeugt.

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