Wiedenbrück sagt erhobenen Hauptes ade
Dünhölter
Schreckgespent für den SC Wiedenbrück: Dennis Srbeny traf dreimal für den Bundesliga-Absteiger. Hier lässt er Torhüter Marcel Hölscher und Innenverteidiger Durim Berisha (v. l.) aussteigen.
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Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg der Baumgart-Elf durch Treffer von Sebastian Vasiliadis (24.), Dennis Srbeny (32., 45.+1, 58.) sowie Chris Fährich (83.). Allerdings leistete der Regionalligist von der Rietberger Straße in der Gesamtbetrachtung lange Zeit Widerstand. 

Starke Anfangsphase

„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben nach dem 0:3 zur Pause in der zweiten Halbzeit sogar besser gespielt“, erklärte Trainer Daniel Brinkmann, dessen Mannschaft einige Chancen erhielt. Schon in der dritten Minute tauchten die Gastgeber in Person von Viktor Maier und Niklas Szeleschus dicht vor dem SCP-Kasten auf, beide standen allerdings mit dem Rücken zum Kasten. 

„Wiedenbrück hat sich voll reingehängt und hatte in der Offensive gute Ansätze“, lobte der vom SC Verl zum SC Paderborn zurückkehrte Ron Schallenberg die Kontrahenten. Zurecht, denn jeweils zu Beginn der Halbzeiten setzten die Emsstädter Akzente – ohne zählbaren Erfolg. Niklas Szeleschus, Lukas Klantzos und Saban Kaptan vergaben in den ersten Minuten der zweiten Hälfte teilweise sehr gute Möglichkeiten, Gäste-Keeper Leopold Zingerle musste mehrfach seine Klasse beweisen. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch schon die Vorentscheidung gefallen, spätestens nach dem 0:2 – Srbenys erstem von drei Streichen.

SCP legt ein zu hohes Tempo vor

 „Einige Male sind die zu zweit vor mir aufgetaucht, und dann haben sie halt auch die nötige Ruhe im Strafraum“, sagte SCW-Schlussmann Marcel Hölscher nach dem Schlusspfiff. Tatsächlich geriet die Abwehr- und Mittelfeldabteilung des SCW ins Wanken, sobald der Bundesliga-Absteiger das Tempo anzog. Aufgrund ihrer Kombinationssicherheit, der extrem engen Ballführung und des guten Auges für den Nebenmann wurden die Kicker aus der Benteler-Arena fraglos ihrer Favoritenrolle gerecht. Und das, obwohl bei deren Widersachern Innenverteidiger Oli Zech sowie die defensiveren Mittelfeldmänner Bjarne Pudel und Lukas Demming häufig gut aussahen im Clinch mit den Profis von der Pader. 

Frühe Twyrdi-Verletzung

Ärgerlich für Wiedenbrück war die Tatsache, dass der zweite Manndecker Robin Twyrdi schon in der 27. Minute wegen Adduktoren-Problemen raus musste.

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