Wieder ein Auto in Brand gesteckt 
Die Gütersloher Polizei fahndet auf Hochtouren.

Diesmal erwischte es gegen 1.50 Uhr einen an der Fahrbahn abgestellten VW Passat. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Das Auto wurde jedoch laut Polizei erheblich beschädigt. Nach ihren Angaben befanden sich keine weiteren Fahrzeuge in der Nähe des Brandorts. Die Polizei Gütersloh zog sämtliche Einsatzkräfte des Kreises Gütersloh zusammen und wurde bei der Fahndung außerdem durch weitere Streifenwagenbesatzungen der umliegenden Polizeibehörden unterstützt.

 „Eine erste Spurenauswertung ergab, dass bei der Brandlegung ein flüssiger Brandbeschleuniger verwendet wurde“, teilte die Polizei am Mittag mit. Ein entsprechendes Behältnis sei in unmittelbarer Nähe der Brandstelle gefunden worden. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Brandleger durch das Entzünden der Flüssigkeit möglicherweise Brandspuren am Körper oder an der Kleidung davongetragen hat“, erklärte die Polizei weiter.

Sie fragt deshalb: Wem ist eine Person aufgefallen, die Kleidung mit Brandspuren trägt oder getragen hat oder die Brandeinwirkungen am Körper vorweist? Das könnten eine gerötete Haut, angesengte Augenbrauen oder auch Haare sein. Wer hat zur Tatzeit, kurz davor oder danach verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich rund um die Straße Auf dem Knüll beobachtet? Jeder noch so abwegig erscheinende Hinweis könne für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein, heißt es. Hinweise an die Polizei unter Telefon 05241/8690.

In der vergangenen Woche waren am späten Mittwochabend binnen kurzer Zeit insgesamt sechs Autos in Brand gesteckt worden. Sie standen am Ohlbrocksweg, an der Johann-Sewerin-Straße, an der Max-Reinhardt- und an der Königstraße. Am Mittwoch war bei der Fahndung sogar ein Hubschrauber eingesetzt worden.

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