Wohnhaus in Gütersloh Raub der Flammen
Foto: Eickhoff
Vier Menschen hatten sich in dem Wohnhaus im Gütersloher Ortsteil Avenwedde befunden. Verletzt wurde niemand.
Foto: Eickhoff

Als gegen 1.30 Uhr die ersten Kräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort in der Windröschenstraße eintrafen, schlugen die Flammen aus einem Zimmer im Dachstuhl bereits durch die geplatzte Scheibe in den nächtlichen Himmel. Die Nachbarn unterstützten die Polizei bei der Evakuierung. Das Haus ist durch das Feuer und die Mengen an Löschwasser nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache steht noch nicht fest, die Polizei nimmt die Ermittlungen auf. Den Schaden schätzt sie auf etwa 200.000 Euro.

Feuer entwickelt enorme Temperaturen

Außer den zunächst alarmierten Kräften der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Gütersloh wurde später noch der Löschzug Avenwedde alarmiert. Sechs Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und bekämpften die Flammen im Gebäude. Ferner wurden die beiden Drehleitern vor dem Gebäude in Stellung gebracht und es wurde auch von dort aus gelöscht. Insgesamt wurden von außen nach Angaben von Einsatzleiter Wolfgang Pollmeier drei Strahlrohre für die Brandbekämpfung eingesetzt. 

Die Feuerwehrleute hatten vor allem in dem primär betroffenen Zimmer erhebliche Schwierigkeiten, den Brand zu löschen. Offenbar hatte der schon längere Zeit gewütet und zwischenzeitlich eine enorme Temperatur entwickelt. Erst nach gut drei Stunden konnten die letzten Schläuche wieder eingerollt werden. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Carl-Miele-Straße im Bereich des Einsatzortes komplett gesperrt werden.

Betroffene kommen bei Verwandten und in Hotel unter

Da zunächst gemeldet worden war, dass eine Person durch die Feuerwehr gerettet werden müsste, waren auch zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert worden. Die vier älteren Menschen wurden vor Ort untersucht, glücklicherweise musste niemand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Betroffenen kamen bei Verwandten unter, eine Person checkte in ein Hotel ein. 

Während der Löscharbeiten war der Löschzug Spexard alarmiert worden, um für mögliche Paralleleinsätze an der Wache an der Friedrich-Ebert-Straße bereit zu stehen. Für die Betreuung der Einsatzkräfte wurde der Hilfsdienst aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh alarmiert. Mitarbeiter des Energieversorgers trennten das Haus von der Versorgung.

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