Zahnärztetag mit strengem Hygienekonzept
Foto: Dinkels
Wegweiser: Heute und morgen tagen die Vertreterversammlungen von Zahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe im Großen Saal der Stadthalle Gütersloh. Foto: Dinkels
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Die erforderlichen Genehmigungen für eine derartige Versammlung liegen Ralph Fritzsche, kaufmännischer Betriebsleiter der Kultur-Räume Gütersloh, vor.

Das Kreisgesundheitsamt und das Ordnungsamt der Stadt Gütersloh müssten eine Genehmigung erteilen, wenn trotz der geltenden Corona-Vorgaben eine derartige Versammlung abgehalten werden solle, erläutert Fritzsche. Der Veranstalter – in diesem Fall Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe – seien dafür verantwortlich, die Genehmigungen einzuholen. Auch ein Hygienekonzept müsse vorgelegt werden.

Viel Platz im Großen Saal

Fritzsche betont, dass der Platz im Großen Saal der Stadthalle ausreiche, um zum Beispiel die im Rahmen der Corona-Pandemie vorgeschriebenen Abstandsregeln einhalten zu können. „In der Regel passen 1000 Besucher in den großen Saal“, sagt Fritzsche. Vor dem zweiten Lockdown sei es möglich gewesen, mit einer Doppelbestuhlung 348 Plätze im Großen Saal zu belegen. Bei der Versammlung der Zahnärzte sei eine Einzelbestuhlung notwendig. „Dann können noch 200 Personen untergebracht werden“, erläutert Fritzsche. Erwartet werden am Freitag 78 Teilnehmer. Für Samstag seien 100 bis 120 Zahnärzte angemeldet.

Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung erklärt auf Nachfrage, die Präsenzversammlung werde trotz Lockdowns abgehalten, weil die Satzung festlege, dass unaufschiebbare Beschlüsse nur dann in einem schriftlichen Verfahren herbeigeführt werden könnten, wenn eine Sitzung mit persönlicher Anwesenheit der Delegierten faktisch unmöglich sei. Durch die Anmietung der Stadthalle sei es jedoch kurzfristig möglich geworden, die Veranstaltung unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen durchzuführen. „Wir haben das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in unsere Überlegungen zur Art der Durchführung unserer Versammlung einbezogen“, erklärt Dr. Holger Seib, Vorstandsvorsitzender der KZVWL. Das Ministerium habe entschieden, dass die Sitzung der Vertreterversammlung nach der zurzeit in Nordrhein-Westfalen geltenden Schutzverordnung zugelassen werden könne. Es würden sämtliche Maßnahmen ergriffen, die die Coronaschutzverordnung nach tagesaktuellem Stand vorsehe. Ein strenges Hygienekonzept sei für die Veranstaltung ausgearbeitet worden.

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