Zunächst zieht ein Grundschuljahrgang um
Bild: Dinkels
Für die wachsende Grundschule Neißeweg muss eine dauerhafte und nachhaltige Lösung gefunden werden.
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Am Donnerstag, 28. Mai, muss auch der Immobilienausschuss noch zustimmen. Die Verwaltung sieht wegen steigender Schülerzahlen an der Grundschule keine Alternative zu dem Vorgehen, das im Übrigen mit allen Beteiligten abgestimmt sei.

Grundschulgebäude ist abgängig

Wie berichtet, gilt die Grundschule Neißeweg aus baufachlicher Sicht als abgängig und nicht erhaltenswert. In der Verwaltung werden deshalb Überlegungen angestellt, mit der Grundschule komplett in die auslaufende Realschule umzuziehen und diese dafür umzubauen. Dazu soll es eine gesonderte Vorlage für die beiden Fachausschüsse geben. Dem gegenüber steht ein gemeinsamer Antrag von SPD und BfGT, das ehemalige Grundschulgebäude abzureißen und ein neues durch einen Generalunternehmer auf dem Gelände neu errichten zu lassen. Der Antrag wurde am Dienstag zurückgestellt. Erst will man die Verwaltungsvorlage abwarten. Der Beigeordnete Henning Matthes empfahl, beide Varianten gemeinsam zu beraten.

Klarheit bis zu den Sommerferien

„Es geht uns darum, dass die Grundschule Neißeweg bis zu den Sommerferien Klarheit hat, wie es weitergeht“, sagte Dr. Martin Göcke (SPD). Wenn man einen Neubau durch einen Generalunternehmer errichten ließe, würde die Stadtverwaltung an der Stele entlastet, sagte Christiane Ziegele (BfGT). Mit einer semimodernen Grundschule sei niemandem gedient. Bernd Nickella (Grüne) sagte, seine anfängliche Begeisterung sei Skepsis gewichen. Dem Konzept für das nächste Schuljahr stimme man zu. Bedenken gebe es bei den weiteren Jahrgängen. Die Realschule müsse in Ruhe auslaufen können. Außerdem sei er nicht sicher, dass der dritte Jahrgang der Gesamtschule im August einziehen könne. Womöglich würden Räume in der Freiherr-vom-Stein-Schule benötigt. Dazu verwies Matthes auf die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Immobilienwesen am 28. Mai.

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