Zwei Großbaustellen in Isselhorst geplant
Bild: Dünhölter
Andrang in der „Linde“: Mehr als 200 Bürger des Ortsteils ließen sich über die geplante Umgestaltung informieren.
Bild: Dünhölter

Im Sommer – vom 15. Juli bis voraussichtlich zum 28. September – solle er klarer gegliedert und attraktiver gestaltet werden, erläuterte Bernd Winkler, Leiter des Fachbereichs Grünflächen die Pläne der Stadt bei einer Bürgerversammlung. Ein Teil der neuen Pflastersteine, die verlegt werden sollen, stamme vom Konrad-Adenauer-Platz.

Straßenbauer rücken Anfang Februar an

Von Anfang Februar bis Ende November 2020 rücken erneut die Straßenbauer an. Die täglich von rund 11 000 Fahrzeugen befahrene Haller Straße wird auf dem 450 Meter langen Stück zwischen Kriegerdenkmal und Steinhagener Straße im Rahmen einer Wanderbaustelle in vier Abschnitten saniert, umstrukturiert, teilweise verengt sowie mit Versorgungsleitungen versehen. Vollsperrungen sind in 50 bis 70 Meter langen Teilbereichen dabei unvermeidlich, hieß es am Mittwoch bei der Bürgerversammlung im Gasthaus „Zur Linde“.

Mehr als 200 Bürger beim Infoabend

Die Bedeutung der Vorhaben für das Dorf spiegelte sich im Besucherandrang wieder. Mehr als 200 Interessenten quetschten sich in den Saal. Die Stadtverwaltung präsentierte sich mit der ersten Beigeordneten Christine Lang, Stadtbaurätin Nina Herrling, Tiefbauchef Alfons Buske, Grünflächenleiter Bernd Winkler, dessen Nachfolger Dirk Buddenberg und Werner Kloß vom Bereich Stadtentwässerung. Ralf Düspohl, Geschäftsführer des Planungsbüros Röver, war ebenfalls nach Isselhorst gekommen.

Geschäftsinhaber fürchten um ihre Existenz

Die Entwürfe des neues Dorfplatzes stießen mit klarer Gliederung, Hochbeeten, runden Sitzgelegenheiten sowie indirekter Beleuchtung auf breite Zustimmung. Maria Vornholt, SPD-Ortsvereinsvorsitzende, lobte: „Es ist sehr ansprechend.“ Mit mehr Skepsis begleiteten die Bürger die Ausführungen Ralf Düspohls zum Umbau der Haller Straße. Bei der Kanalbaustelle hatten sich immer wieder Verzögerungen ergeben. Geschäftsinhaber sprachen von „Existenzangst im Fall der Nicht-Erreichbarkeit“. Düspohl versprach, die Geschäfte sollten erreichbar bleiben. Aber ohne Vollsperrung werde es nicht gehen. Als innerörtliche Umleitung werde der Haverkamp empfohlen. Der Durchgangsverkehr solle „großflächig umgeleitet“ werden. Fronleichnamskirmes und Isselhorster Nacht sollen trotz Bauarbeiten stattfinden, versprachen die Verantwortlichen – und wiesen darauf hin, dass bei der Baumaßnahme nicht alle Risiken auszuschließen seien. Einen gesonderten Radweg wird es an der Haller Straße nicht geben. Die Straße sei zu schmal, hieß es zur Erklärung.

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