Zweites Weinfest kommt bestens an
Bild: Martinschledde
Stießen auf die erfolgreiche zweite Auflage des Avenwedder Weinfests an: (v. l.) Natascha Tabbert, Helmut Lückemeyer, Maik Schulte, Birgit Dreisilker und Jennifer Volgmann.
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Für die dritte Auflage von „Wine & Dine“, hatte Lückemeyer schon das Datum parat: Am Freitag und Samstag, 21. und 22. August 2020, ist es soweit. Der Zuspruch dieses Jahr bei bestem Sommerwetter war nämlich noch größer als 2018. Allein am ersten Tag kamen mehr als 1000 Menschen auf das Gelände der Stiftung Altewischer.

Edles „Traubensaft-Programm“

„Im Endeffekt ging am Freitag das über den Tresen, was im vergangenen Jahr für zwei Tage gereicht hat. Wir mussten also wieder ordentlich nachordern“, sagte Jennifer Volgmann. Im Veranstalter-Dreigestirn aus den Sebastianern, der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Avenwedde-Friedrichsdorf und dem Spielmannszug Blau-Weiß Avenwedde kommt Jennifer Volgmann eine ganz besondere Bedeutung zu.

Als Wein-Sommelière im Gütersloher Stadthallen-Restaurant Fritz hat sie das edle „Traubensaft-Programm“ zusammengestellt. „Der Schwerpunkt liegt bei so einer Veranstaltung selbstverständlich nicht bei schweren, trockenen Rotweinen, sondern bei leichten, sommerlichen Rebensäften, die eher halbtrocken oder lieblich sind“, sagte die Expertin, die mehr auf Grauburgunder oder Rosé setzte und damit augenscheinlich den Nerv der vielen Besucher traf.

Bier für „Totalverweigerer in Sachen Wein“

Fehlen durfte in der kleinen Budenstadt mit Motto-Häuschen für Weine aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich aber auch das Bier nicht. „Es gibt eben auch die Totalverweigerer in Sachen Wein“, sagte Dennis Austermann schmunzelnd, während sein Kollege die nächsten fünf Kisten Pils mit der Sackkarre in den Stand wuchtete.

Die flüssigen Gaumenfreuden sind aber nur einer der Erfolgsfaktoren des Avenwedder Weinfestes. Snacks und Deftiges von Käse und Schinken über Pasta und Pizza bis zu Pulled Pork und Pastrami gehörten ebenso dazu wie Live-Musik.

Besonderes Ambiente

Während am Freitag die Freunde akustischer Gitarrenmusik beim Duo White Coffee auf ihre Kosten kamen, spielten die Gütersloher Dizzy Dudes am Samstag Rock’n’Roll vom Feinsten. Zum Auftakt gab es „Let it be“ von den Beatles in einem völlig ungewohnten Arrangement.

„Das Ambiente hier unter den Bäumen hat irgendwie etwas ganz Besonderes und Entspannendes. So ein Abend ist fast wie drei Tage Nordsee-Urlaub“, hat Petra Knehans, die mit ihrem Stammtisch zum Weinfest gekommen ist, recht, denn auch bei 1000 Menschen am Freitag wurde es nie hektisch – ganz im Gegenteil.

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