1000 Partygäste feiern im Farbenrausch
Bild: Darhoven
Die Farbbeutelverkäuferinnen Inken Schaarschmidt (links) und Aischa Haggeney beklagten keine Absatzflaute.
Bild: Darhoven

Er habe nur zweieinhalb Wochen Zeit gehabt, das Holi-Festival zu bewerben, erklärte der Veranstaltungsexperte aus Sassenberg. Dennoch seien allein über das Internet viele Eintrittskarten verkauft worden. „Fürs erste Mal ist das alles super gelaufen“, resümierte Frank Otte zufrieden. Eine Wiederholung im nächsten Jahr schloss er allerdings aus.

Dass Frank Otte mit der Entscheidung, das Spektakel im Fahrerlager durchzuführen, goldrichtig lag, zeigten die vielen anerkennenden Stimmen der Besucher. So schwärmte „Holi-Expertin“ Jasmina Gelbert aus Warendorf über die Kulisse: „Das hat hier einen ganz eigenen Charme. Die Fete muss man als gelungenen bezeichnen. Die DJs sind Könner an den Turntables.“ Auch Michael Berger und Andreas Curtis aus Gütersloh lobten das Farbenfest und die Musikmischung. Bashar Doushi aus Syrien, der derzeit eine Freundin im Kreis Gütersloh besucht, war begeistert von dem harmonischen Partyverlauf und der House-Lounge-Musik.

 Außer DJ Farmer aus Brockhagen, der das Harsewinkeler Holi – die Wurzeln des Fests finden sich in Indien – musikalisch eröffnete, waren auch die Kollegen Sven T.M., Jörg „Jay Camouflage“ und DJ Gerard aus Gütersloh auf der Emstalbühne zu erleben. Zum Erfolgsrezept gehörte außer dem nicht alltäglichen Ambiente und dem sonnigen Wetter auch das harmonische Miteinander. Mehr als 20 Helfer sowie etliche Sicherheitskräfte sorgen während des Fests für entspanntes Feiern im Farbenrausch.

Countdown bis zum Massenwurf

Höhepunkte waren die jeweils mit einem Countdown gestarteten Farbbeutelwürfe, bei denen die Besucher auf Kommando mit dem gefärbtem Puder, dem Gulal, Regenbogen-Farbteppiche schufen. Eine sehenswerte Aktion mit großem Erlebnischarakter. Oftmals konnten die Besucher das Herunterzählen gar nicht abwarten und warfen das rot, grün, blau und gelb gefärbte mehlartige Pulver schon vor Ablauf in die Luft.

Zwischendurch bestreuten sich die Besucher kurzerhand auch gegenseitig mit Farbe. Damit das Spektakel auch gut sichtbar wurde, hatten sich die Partygäste bewusst in Weiß gekleidet. Zwischen den Wurfaktionen wurde bei strahlendem Sonnenschein relaxt, doch auch dann war sich niemand sicher, nicht noch bunter zu werden.

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