130 Tonnen Salz ins Trockene gebracht
Bild: Aundrup
Am Dienstag schon ab 5 Uhr im Winterdienst waren Peter Edelmeier (links) und Karl-Heinz Toppmöller.
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 Am Montagabend wurde von 18 bis 23 Uhr auf den Harsewinkeler, Marienfelder und Greffener Straßen gestreut, damit die Fahrt mit dem Auto nicht zur Rutschpartie wird. Und am Dienstagmorgen waren die vier Mitarbeiter, die Bereitschaft hatten, in den vier Streufahrzeugen der Stadt – einem Claas-Traktor, einem Schmalspur-Schlepper, einem Unimog und einem Mehrzweckfahrzeug, das im Sommer als Rasenmäher und im Winter zum Streuen genutzt wird – schon ab 5 Uhr auf den Beinen, um die Straßen frei zu halten. 130 Tonnen Salz sind derzeit im Bauhof eingelagert. „Davon haben wir in den vergangenen Tagen rund fünf Tonnen verbraucht“, sagt Achim Vorwald, der auf 16 von insgesamt 30 Bauhof-Mitarbeitern im Winterdienst zurückgreifen kann – pro Tag haben vier Bereitschaft.

Salzvorrat geschrumpft

Der Salzvorrat des Bauhofs ist ein wenig geschrumpft. „Bisher hatten wir auch an der Genossenschaft Salz eingelagert. Rund 100 Tonnen waren das. Da das Gebäude aber abgerissen wird, fallen dieser Standort und die Kapazitäten dort weg“, so der Bauhofleiter. Rund 50 Tonnen davon lagern jetzt im offenen Silo am Bauhof. Im Winter 2011 konnte Achim Vorwald noch auf 200 Tonnen des grobkörnigen Materials zurückgreifen. Jetzt sind es nur 130. Reicht das? „Ich rechne nicht mit einem besonders harten Winter wie vor zwei Jahren, als es nirgendwo mehr Salz gab. Prognostiziert sind gut vier winterliche Wochen“, sagt der Bauhofleiter. Wenn die Temperaturen aber richtig absacken sollten, muss nachgeordert werden. „Im Jahr 2010 haben wir rund 350 Tonnen auf die Straßen gestreut. Das war extrem viel“, so Vorwald, der auf einen Winter wie im vergangenen Jahr hofft: „Da haben wir nur zwischen 50 und 60 Tonnen verbraucht. Das war minimal. Und daher sind unsere drei Silos auch noch voll. Wir zehren sozusagen noch von den Resten aus 2011.“ Von einem milden Winter profitieren auch die Straßen. „Wir haben im Frühjahr viel weniger Schäden verzeichnet als im Vorjahr“, betont Vorwald.

Ein Interview zum Streudienst lesen Sie in der Mittwochsausgabe.

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