21 Kangals aus Hunde-Gehege geholt
Bild: Aundrup
In einem Hundeboxen-Anhänger wurden die zehn ausgewachsenen Kangals und die elf Welpen am Mittwochmorgen abtransportiert. Wo die Tiere aufgenommen werden, wollte Michael Bergholz vom Ordnungsamt nicht sagen. Nur so viel: Sie finden an vier unterschiedlichen Stellen Asyl.
Bild: Aundrup

„Die Tiere wurden in Boxen verladen und finden nun an vier unterschiedlichen Stellen Unterschlupf“, sagte Michael Bergholz vom Ordnungsamt im Gespräch mit der „Glocke“. Der Hundehalter steht bereits seit längerem in der Kritik, weil auf dem von ihm gepachteten, verwahrlost wirkenden Gelände nicht genügend Hütten für die Tiere zur Verfügung standen und Kangals in zu engen Käfigen und an zu kurzen Leinen gehalten wurden („Die Glocke“ berichtete). Die Stadt hatte ihm die Hundehaltung im Eilverfahren untersagt. Das Verwaltungsgericht Minden hatte dafür grünes Licht gegeben. Dagegen hatten der Hundehalter und sein Anwalt Murat Arslan jedoch Beschwerde eingelegt. Diese wurde vom OVG vor wenigen Tagen im Eilverfahren zurückgewiesen, so dass die Stadt gestern eingreifen konnte. „Die Entscheidung des OVG ist unanfechtbar“, so Michael Bergholz, der den Hundehalter am Mittwochmorgen über das Sicherstellen der Hunde unterrichten wollte. Dieser sei aber zunächst nicht zu erreichen gewesen. Dessen Anwalt sei bereits einen Tag vorher über den bevorstehenden Vollzug informiert worden. Murat Arslan bestreitet das.

Wie Michael Bergholz das Vorgehen vor Ort schildert und wie sich der Anwalt des Hundeshalters zur Aktion am Mittwochmorgen äußert, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der „Glocke“.

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