300 Besucher beim Krippenspiel
Bild: Christ
Zeigten das Krippenspiel: (v. l.) Vater Ludger Strotdrees, Tochter Christina als Maria sowie Esther Wohlhüter als Josef.
Bild: Christ

In der Vergangenheit war das Krippenspiel Anlaufpunkt im Rahmen des Harsewinkeler Adventskalenders. Der fand in diesem Jahr nicht statt. Aber die Harsewinkeler bekamen trotzdem ihr Weihnachtsmärchen. Familien kamen zum Biolandhof, auf den Heuballen saßen dutzende kleine Kinder. Insgesamt waren mehr als 300 Besucher zu Gast.

Familie Strotdrees, Nichten, Neffen und Freunde halfen mit, die Weihnachtsgeschichte nach Astrid Lindgren aufzuführen. „Diese finde ich am nettesten und besonders passend“, sagt Stefanie Strotdrees. Tochter Christina Strotdrees als Maria und Cousine Esther Wohlhüter als Josef wanderten mit Bock und Esel über das Hofgelände. Sie zogen von Unterkunft zu Unterkunft, ohne ein Dach über den Kopf zu bekommen. Irgendwann schickte ein Wirt sie dann in eine Scheune, wo das Jesuskind zur Welt kam. Stefanie Strotdrees las die Geschichte aus einem Buch vor.

Viel Probevorlauf war nicht mehr nötig gewesen. Die Gastgeber beherrschten ihre Rollen inzwischen routiniert. Die Kulisse sorgte für das besondere Ambiente. An einem Kran hing der Stern und wurde mit einem Scheinwerfer angestrahlt. So wurde auch ein Engel im Dachfenster des Hauses in Szene gesetzt.

Fünf Blechbläser musizierten ein paar Stücke und begleiteten die Weihnachtslieder des Publikums. Den Höhepunkte bildete das Ende der Geschichte: Die Heilige Familie war im Stall angekommen und Jesus geboren – alles eingefangen im authentischen Krippenbild auf dem Hof Strotdrees. Und wie in jedem Jahr klang der Abend bei Glühwein und Bratwurst gesellig aus.

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