700 Kilometer bis zum Praktikum
Bild: Frerick
Die Praktikanten und ihre Unterstützer.
Bild: Frerick

 „Mittlerweile kenne ich auch einige Fachvokabeln“, erzählt Laura Löckener, die in dem Fotostudio Deronne in der Harsewinkeler Partnerstadt ihr Praktikum absolvierte. Und sie schiebt hinterher: „Mein Wörterbuch lag immer griffbereit auf dem Tresen.“ Die Gymnasiastin gerät ins Schwärmen, als sie von den freundlichen Franzosen, dem guten Essen und der schönen Partnerstadt plaudert. Und nun möchte sie nach dem Abitur sogar ein Semester in Frankreich studieren – am liebsten Modedesign, wie sie sagt.

Erste Gehversuche

Auch Christina Thüte, Anna Keitemeier, Arnela Mujanovic, Tom Kirk, Artur Mehringer und Sarah Obermeyer erzählen mit Begeisterung von den Praktika der etwas anderen Art. „Mir hat die Arbeit im Marketing- und Verkaufsbereich von Holophane sehr gut gefallen“, schwärmt Sarah Obermeyer von ihren ersten beruflichen Gehversuchen bei Les Andelys’ größtem Arbeitgeber, einem Automobilzulieferer für Scheinwerfer. Viel von Harsewinkels Partnerstadt erfahren haben Christina Thüte und Anna Keitemeier, die im Tourismusbüro arbeiteten. In die Ganztagsschule schnupperten Arnela, Tom und Artur hinein. „Toll“, schwärmt, Tom Kirk, um dann zu erzählen, dass er vielleicht Französischlehrer werden möchte. Unterstützt wurden die Gymnasiasten von den Jugendbotschafterinnen Anna Brameyer, Bianca Drepper und Judith Röttgers, die die bestehende Praktikumsmappe um weitere Firmen ergänzt hatten und den Schülern so gute Tipps geben konnten. Mit Rat und Tat zur Seiten stand ihnen auch Betreuungslehrerin Bernhild Bütfering. Sie dankte Mechthild Walter vom Partnerschaftsverein für die Übernahme von 50 Prozent der Fahrtkosten nach Les Andelys.

SOCIAL BOOKMARKS