90 Tonnen Streusalz warten auf Einsatz
Bild: Darhoven
Blitzblank und frisch gewartet stehen die Räum- und Streufahrzeuge auf dem Harsewinkeler Bauhof bereit. Bauhofleiter Achim Vorwald hofft, sie nicht zu oft einsetzen zu müssen.
Bild: Darhoven

Mit Ausnahme des Schnees vor wenigen Tagen verläuft der Winter bisher mild. Bauhofleiter Achim Vorwald ist das recht, denn so fallen keine Überstunden an und die Mitarbeiter können sich den alltäglichen Aufgaben widmen. Zudem wird eine Menge Salz gespart.

Beim Bauhof sind 32 Angestellte, darunter vier Auszubildende, beschäftigt. Zurzeit schneiden sie Bäume und Sträucher, kümmern sich um die Grünanlagen, inspizieren die 54 Spielplätze in den drei Ortsteilen und schauen an Friedhöfen, Sportplätzen und Schulen vorbei, um an Bäumen, Sträuchern und Hecken Rückschnittarbeiten durchzuführen. „Vor allem an den Schulen können wir nun in den Ferien mit lauten Geräten arbeiten, was während der Schulzeit nicht möglich ist“, erklärt Vorwald.

Auch die zum Bauhof gehörenden Gebäude und Gerätschaften müssen regelmäßig gewartet werden. Beschädigungen an Spielplätzen, Straßen und Banketten, wie beispielsweise im Beller Feld, werden jetzt im Winter repariert. „Wir haben genug zu tun, denn das milde Wetter regt in der Natur das Wachstum an. Und das nicht nur beim Rasen“, sagt Achim Vorwald schmunzelnd.

Eine Besonderheit ist die milde Weihnachtszeit dennoch nicht. Wurden zwar im schneereichen Winter 2010/2011 bei 45 Einsätzen mehr als 280 Tonnen Streusalz verbraucht, waren im darauffolgenden Winter 2011/12 gerade einmal 11 Einsatztage und um die 55 Tonnen Salz zur Sicherung der Straßen und Gehwege erforderlich. Der Winter 2012/13 war dann wieder eisig und kalt, so dass 41 Einsatztage und knapp 200 Tonnen Salz fällig wurden.

Der vorläufige Tiefststand wurde 2013/2014 mit 9 Einsatztagen und rund 30 Tonnen Salz erreicht. „Wenn man nach der Statistik ginge, müsste dieser Winter wieder frostig werden“, sagt Vorwald und ergänzt lächelnd: „Muss er aber meinetwegen nicht.“

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