Ab Montag: Vollsperrung auf der B 513

Zwischen 7 und 19 Uhr wird dort damit begonnen, den vorhandenen Asphalt auf dem Stück herunterzufräsen. Das erklärte Lothar Krämer, Abteilungsleiter Bau bei der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW, bei einer Infoveranstaltung für die Anlieger der Bundesstraße am Mittwochabend im Rathaus. Das 485 Meter lange Teilstück wird für die bis voraussichtlich zum 23. August dauernden Bauarbeiten voll gesperrt. Auch für die direkten Anwohner wird es Stunden geben, in denen sie ihr Grundstück mit dem Auto nicht erreichen oder verlassen können, betonte Lothar Krämer. Mit Krämer erläuterten der Leiter der Bielefelder Regionalniederlassung, Andreas Meyer, und Arno Wedig, der für die Bauüberwachung zuständig ist und in Harsewinkel Ansprechpartner für alle Probleme sein wird, die bis Ende November terminierte Deckenerneuerung auf drei Teilstücken in Harsewinkel, Greffen und Marienfeld.

Schäden durch hohe Verkehrsbelastung

Die Schäden an der B 513 sind Folge der hohen Verkehrsbelastung. In der Harsewinkeler Ortsdurchfahrt wurden in 24 Stunden 15 400 Fahrzeuge und 1120 Schwerverkehr-Fahrzeuge gezählt. Saniert wird die Fahrbahn durch das Abfräsen von zwei Asphaltschichten und dem Einbau neuen Materials. Das wird nach dem Stand der Technik Splittmastixasphalt sein. „Der hat eine lange Liegezeit und gewährleistet eine geringere Lärmbelastung“, erklärte Andreas Meyer. Der viel diskutierte „Flüsterasphalt“ hingegen komme bei der B 513 nicht in Frage, weil er kaum innerorts eingesetzt werde, betonte Meyer. Die Arbeiten werden vom Gütersloher Straßenbauunternehmen Gröschler durchgeführt. Der Auftrag wurde in der vergangenen Woche vergeben. Beim ersten Bauabschnitt bleiben Münsterstraße und Mühlenwinkel halbseitig befahrbar. Für die Anwohner des Richterhofs wird der Diepenbrocksweg zur Clarholzer Straße hin geöffnet. Für den regionalen Verkehr aus Richtung Warendorf und Gütersloh werden schon ab Greffen und Marienfeld Umleitungsstrecken ausgewiesen. Der zweite Teilabschnitt in Harsewinkel, 300 Meter von der Clarholzer Straße bis zum Mühlenfeld, soll vom 24. August bis 8. September saniert werden. Die Straße ist halbseitig befahrbar.

Keine Arbeiten während des Bundesschützenfests

Beim Bundesschützenfest vom 16. bis 18. September stellt die Straßenbaufirma die Arbeiten ein, die Schützen haben freie Fahrt.  Nach dem Großereignis Bundesschützenfest wird vom 19. bis 24. September das dritte Harsewinkeler Teilstück, 360 Meter vom Tecklenburger Weg bis zum Mühlenwinkel, in Angriff genommen. Dort wird wieder mit einer Vollsperrung gearbeitet.

Bei Problemen einfach anrufen

Zweiter Bauabschnitt ist das etwa 700 Meter lange Stück vom Fasanenweg aus Richtung Greffen. Vom 26. September bis zum 22. Oktober wird das Stück halbseitig gesperrt. Und vom 24. Oktober bis zum 26. November wird die 1235 Meter lange Marienfelder Strecke zwischen Adenauerstraße und Bielefelder Straße saniert. Die Bundesstraße bleibt immer zweistreifig befahrbar. Die Straßenbaufirma wird die Anlieger immer kurz vor den Maßnahmen „tagesscharf“ mittels Postwurfsendung über die Arbeiten informieren. Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide sagte zu, dass auch auf der Homepage der Stadt sämtliche Informationen von Straßen NRW und der Baufirma veröffentlicht werden. Bei Problemen ist Arno Wedig der Ansprechpartner für die Bürger. Er ist unter der Telefonnumer 0162/2398642 zu erreichen.

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