Acht Linden gefällt und zersägt
Diese Linden mussten am Samstag weichen. Das wurde von Mitarbeitern des Bauhofs erledigt.

Während der Arbeiten war die Münsterstraße in beide Richtungen gesperrt. Man habe sich bewusst für einen Samstagvormittag entschieden, weil dann kaum Schwerlastverkehr unterwegs sei, sagte Achim Vorwald, der Leiter des Bauhofs Harsewinkel. Die Linden mussten weg, weil sie nicht mehr zu 100 Prozent standsicher waren.

Festgestellt hatte das ein Gutachter aus Rheda-Wiedenbrück, der im Auftrag der Stadt alle Bäume inspiziert. Bei einer Kontrolle an der Münsterstraße hatte der Experte die Fällung von vier Bäumen empfohlen, da diese nicht nur zu eng standen, sondern auch das Erdreich zu trocken und die Bäume und das Wurzelwerk damit ausgetrocknet waren.

Bei einer Nachschau in die Krone von vier weiteren Bäumen wurde weiterer Handlungsbedarf deutlich. Von außen kaum erkennbar, waren auch diese Linden im Inneren schon geschädigt. Sie wären zwar nicht von heute auf morgen umgefallen, dennoch habe man sich aus Gründen der Verkehrssicherheit für eine Präventionsfällung entschieden, sagte Achim Vorwald.

Mit Stahlseil und Kettensäge wurden die Linden präzise zu Fall gebracht und die kräftigen Stämme innerhalb kurzer Zeit entastet und zersägt. Auch am Tecklenburger Weg, am Spielplatz am Rebhuhnweg und an der Ostortstraße werden demnächst noch einzelne Bäume gefällt. Diese Arbeiten sind ein ganz normaler Vorgang der jährlichen Baumbestandspflege, wie es vom Bauhof hieß.

Während Kopfweiden jährlich beschnitten werden müssen, sind andere Baumarten nur alle zwei bis fünf Jahre dran. Wie Rodungen gehören auch Neuanpflanzungen von Bäumen und Hecken zu den Aufgaben des Bauhofs, der für die Pflege und Unterhaltung der städtischen Grünanlagen, Straßen, Wege und Plätze zuständig ist.

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