Agility-Turnier der Hundefreunde Greffen
Bild: Darhoven
Golden Retriever Barney mit Vivien Withot aus Beelen – beide sind Mitglied bei den Hundefreunden Greffen.
Bild: Darhoven

  Gestartet wurde – je nach Größe des Hundes – in den Klassen Mini, Midi und Large. Während am Samstag mit einem offenen Agility-Turnier Sport, Spiel und Spaß ohne großen Leistungsdruck angesagt waren, mussten Zwei- und Vierbeiner am Sonntag beim Regionalligawettkampf mit ihren Qualitäten überzeugen. Agility-Richterin Inge Kurz aus Oberhausen achtete nämlich auf jeden Fehler, der am Ende mit Punktabzug in der Gesamtnote geahndet wurde. Es war das bislang zehnte Turnier, das die im März 2002 gegründeten Hundefreunde Greffen veranstaltet haben. Beim Agility-Regionalligawettkampf kommt es auf sehr genaue Kommunikation zwischen Mensch und Hund an, damit das Tier möglichst fehlerfrei einen mit Tunneln, Sprunghürden und Slalomstangen ausstaffierten Hindernisparcours in einer vorgegebenen Zeit durchläuft. Vor allem kommt es dabei auf Geschicklichkeit und Dynamik an. Insgesamt 96 Starter aus Ostwestfalen und aus den Niederlanden hatten sich für eine Teilnahme am Sonntag angemeldet, um beim hundesportlichen Wettbewerb dabei zu sein. Viele Teams kamen auch aus dem Ruhrgebiet nach Greffen, um ihren Leistungsstand auf dem Parcours mit 17 Hindernissen bewerten zu lassen. „Damit sind wir auch an der Höchstgrenze, denn ein Agility-Richter darf maximal 100 Hunde pro Tag bewerten“, machte der Vorsitzende der Hundefreunde Greffen und Prüfungsleiter, Ludger Grothusheidkamp, im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich. Beim Regionalligalauf musste jede Mannschaft aus vier Hunden bestehen, von denen einer ein Schäferhund sein musste. Zudem wurden die Tiere in verschiedene Leistungsklassen, Größen und Geschlechter unterteilt. Die Greffener Hundefreunde waren mit ihren Ergebnissen zufrieden, wie der Vorsitzende Ludger Grothusheidkamp betonte.

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