Amüsantes Kabarett mit Frieda Braun
Bild: Poetter
Frieda Braun hält Ausschau nach Dönekes.
Bild: Poetter

 Frieda hat viele Gesichter: skurril und verklemmt, mal frech, mal mütterlich, ein wenig von gestern, aber immer auf Zack. Besondere Spezialität der Frau mit der großen Kassenbrille und dem kessen Mundwerk: Fremdwörter. Zehn Begriffe, ein Treffer – höchstens. Am Mittwoch war Frieda Braun alias Kabarettistin Karin Berkenkopf im Rahmen des Stadtkirchentags Gast der Katholischen Frauengemeinschaften. Auf der Bühne des Gymnasiums kommt sie ins Plaudern: Erzählt von ihrem „Sammelfieber“ für einen geplanten Wohltätigkeitsbasar. Berichtet den rund 260 Besuchern in schönstem Sauerländisch, wie sie und ihre Freundinnen nach Sachspenden Ausschau halten und warum sie sich den smarten Stargeiger André Rieu, „mit seiner Larifari“, zum Schirmherren der Aktion wünscht.

Tipp: „Sündenfusion“

Augenzwinkernd verrät Frieda, wie die kirchlich-engagierte „Kollekten-Agga“ mit einem robusten Maß an krimineller Energie auf Beutezug geht. Da werden im Hotel nebenan neue Glühbirnen gegen Auslaufmodelle getauscht – und dann „ab in die Kirche zur Beichte.“ Friedas praktischer Vorschlag: „Sündenfusion“. Eine beichtet für alle. Komisch wie das Leben sind auch Friedas Geschichten über „Plastikfahrten“ nach Weimar zu Goethe und Schiller. Ihre Geschichten über Brunhilde und Bruno, den alten Hypochonder, über Windräder, Froschtunnel und Nacktschnecken kommen ebenso an wie Dönekes über Ehemann Erwin und seine Kumpel. Reichlich Lacher gab es auch, als Frieda ihre Erfahrungen mit dem heimischen Wasserbett zum Besten gab. Viel Beifall für einen höchst amüsanten Abend.

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