An Heiligabend nicht allein sein
Laden Alleinstehende für Heiligabend in Pfarrheim St. Marien ein: (v. l.) Maria Krieft, Pater Gottfried und Hildegard Niehaus.

Die am Stadtkirchentag unterschriebene „Charta Oecumenica“ wird mit Leben erfüllt. Wer immer sich angesprochen fühlt – unabhängig von Gemeindezugehörigkeit, Konfession und Alter – ist am 24. Dezember ab 14 Uhr eingeladen zu einem weihnachtlichen Beisammensein, das im Pfarrheim St. Marien am Marienfelder Klosterhof gefeiert wird.

 „Wir möchten gemeinsam essen, singen und beten, die Weihnachtsgeschichte hören, ganz einfach miteinander ins Gespräch kommen und feiern“, sagt Pater Gottfried. Zusammen mit Hildegard Niehaus und Maria Krieft vom Pfarrausschuss sowie Presbyterin Bärbel Braunke ist er für die Organisation des Nachmittags zuständig. Ob zu dieser Premiere viele Besucher kommen? Die Gastgeber sind gespannt.

Idee in Rom geboren

Die Idee, Menschen für Heiligabend ins Pfarrheim einzuladen, kommt von Hildegard Niehaus. Bei einem Aufenthalt in Rom vor zwei Jahren besuchte sie die Kirche Santa Maria in Trastevere, die älteste Marienkirche Roms. Dort erfuhr die Lehrerin, dass die Gemeinschaft Sant‘ Egidio diese Kirche Jahr für Jahr am Heiligen Abend ausräumt, um dort den Tisch für alte und arme Menschen, darunter viele Obdachlose, zu decken. „Es sind Hunderte, die dort Weihnachten feiern“, berichtet Niehaus und spricht von einem bunt gemischten Publikum.

Wie groß die Zahl der Gäste am 24. Dezember in Marienfeld sein wird, das möchten die Organisatoren aus praktischen Gründen vorher wissen. Anmeldungen sind bis zum 18. Dezember möglich. Wer abgeholt werden möchte, sollte sich melden. Kuchenspenden werden gern entgegengenommen. Im Anschluss an die Weihnachtsfeier wird zu einer ökumenischen Christvesper in die Klosterkirche eingeladen.

Anmeldung bis zum 18. Dezember im Pfarrbüro, 05247/8113, bei Familie Krieft,  05247/8676, oder bei Familie Niehaus,  05247/80583.

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