Arvato Services spendet 2500 Euro
Über die Unterstützung freuen sich: (v. l.) Arvato- Personalleiter Helmut Dreier, Betriebsratsvorsitzender Heinrich Meyer, Gudrun Greve, Arvato-Geschäftsführer Boris Scholz, Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Chris Brentrup.

 Boris Scholz, Geschäftsführer der Niederlassung in Harsewinkel, Personalleiter Helmut Dreier und der Betriebsratsvorsitzende Heinrich Meyer überreichten am Dienstag im kleinen Sitzungssaal des Rathauses einen Spendenscheck über 2500 Euro, den sich beide Einrichtungen teilen. Für Sozialpädagogin Gudrun Greve als Leiterin der 1997 gegründeten Kindertagesstätte wird damit ein lang gehegter Wunsch realisierbar. „Aktuell kümmern wir uns um rund 50 Kinder ab einem Jahr in drei verschiedenen Betreuungsmodellen. Das ermöglichst Eltern eine hohe Flexibilität“, so Greve. „Weil wir mit den Kindern aber auch mal in die Stadt möchten, wäre ein Riesen-Bollerwagen gut, in dem die kleinen Würmer Platz haben.“ Gudrun Greve bedankte sich bei Boris Scholz, Helmut Dreier und Heinrich Meyer für die Spende und versprach ein Bild vom ersten Ausflug mit dem neuen Gefährt zu schicken.

Zirkusprojekt wird realisiert

Chris Brentrup, Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings, möchte die Spende nutzen, um während der Sommer-Ferienspielaktion im nächsten Jahr ein Zirkusprojekt für Kinder und Jugendliche auf die Beine zu stellen. Dieses Vorhaben steht bereits seit mehr als sechs Jahren auf der Wunschliste des Stadtjugendrings, dem mehr als 40 Jugendarbeit betreibende Vereine mit mehr als 1500 Mitgliedern angehören. Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide begrüßte nicht nur die großzügige Geste zugunsten gemeinnütziger Projekte in Harsewinkel, sondern freute sich auch darüber, dass Arvato – in Harsewinkel seit 1997 ansässig – seinen Standort 2011 an der Gottlieb-Daimler-Straße deutlich vergrößert hatte. 800 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Die Bertelsmann-Tochter hatte ihre Versmolder Aktivitäten in die Mähdrescherstadt verlagert.

 „Wir freuen uns darüber, dass nun alle unter einem Dach sind. Das verkürzt die Wege doch schon sehr“, sagte Boris Scholz. Helmut Dreier betonte, das man sich, basierend auf der Hoffnung eines schnellen A33-Lückenschlusses, bewusst für Harsewinkel entschieden habe. Sabine Amsbeck-Dopheide wünschte sich im Gegenzug mehr Praktikastellen für junge Menschen, die vor einer Ausbildung stehen.

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