Aus tristem Platz wird grünes Paradies
Bild: Aundrup
Die Kinder haben ihren Spaß auf dem neuen Balancierbalken.
Bild: Aundrup

„Die Sanierung war längst fällig“, sagt Hermann Menden vom Kirchenvorstand St. Marien und schiebt hinterher: „Die Eltern haben ihre Unzufriedenheit geäußert. Das war alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Eine recht kritische Zeit, die wir jetzt überstanden haben.“ Der Ärger der Eltern über das trostlose Außengelände ist nun Geschichte. Und die trostlose Sandlandschaft ist frischem grünen Rasen und neuen Spielgeräten gewichen.

„Das ist eine Übergangslösung“

 „30 000 Euro hat die Kirche als Träger der Einrichtung investiert. Das Geld stammt aus Rückstellungen der Gemeinde sowie vom Bistum Münster“, erzählt Hermann Menden. Und auch die Eltern beteiligten sich finanziell über ein Bobby-Car-Rennen. Eigentlich sollte das Außengelände noch viel aufwändiger gestaltet werden. So sahen es zumindest die Pläne des Kirchenvorstands vor. Anfang des Jahres überschlugen sich aber die Ereignisse: Da 2012, spätestens aber 2013 die Trägerschaft von der katholischen Kirche zum Wertkreis wechselt, ist zunächst eine etwas abgespecktere Variante zum Zug gekommen. „Das ist jetzt eine Übergangslösung“, betont die Kindergartenleiterin Angela Fislake. Der alte Zustand war jedoch nicht mehr tragbar – die Spielgeräte mussten bekanntlich schon im Herbst 2010 aus Sicherheitsgründen abgebaut werden –, so dass jetzt dringend gehandelt werden musste.

Zehn Wochen Lieferzeit

„Leider haben sich die Arbeiten hingezogen. Der Winter war so lang und hart. Und teilweise hatten die Hersteller der Spielgeräte zehn Wochen Lieferzeit“, betont Hermann Menden, der stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands ist. Vor zwei Wochen wurden die Arbeiten allerdings komplett abgeschlossen. Nicht nur Hermann Menden, Angela Fislake und die vier weiteren Erzieherinnen atmen auf. Auch die 50 Kinder freuen sich über die Umgestaltung. „Während der Sanierung sind wir mit den Jungen und Mädchen auf die anderen Spielplätze in Marienfeld ausgewichen. Jetzt können sie wieder direkt vor der Tür spielen“, berichtet Angela Fislake, die den Kindergarten St. Marien seit 13 Jahren leitet.

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