Auszeichnungen rufen Begeisterung hervor
Bild: Poetter
Sich intensiv mit historischen Themen befasst haben sich auch (v. l.) Michael Sperling, Daniel Galdin, Furkas Gül und Larissa Blank vom Harsewinkeler Gymnasium.
Bild: Poetter

Am Mittwoch sind die Ergebnisse des Projekts in der Aula ausführlich präsentiert worden. Musikalisch umrahmt von Natalie Hinz am Klavier, die nicht nur Stücke von Beethoven („Pour Elise“) und Michael K. Oginsky spielte, sondern – quasi als Uraufführung – auch eine eigene kurze Komposition vorstellte.

 „Zum ersten Mal am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Körber-Stiftung) teilgenommen und schon abgeräumt“, freuten sich die Gymnasiasten, Schulleiter Lambert Austermann und Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD) gleichermaßen über den Erfolg. „Ich bin gespannt, wie die jungen Leute beim Bundeswettbewerb abschneiden“, sieht Stadtarchivar Eckhard Möller als Kooperationspartner des Projekts noch lan-ge nicht das Ende der Fahnenstange.

„Schonraum Schule verlassen“

 Begleitet von ihren Geschichtslehrern Stefan Zier und Dennis Grundhöfer, haben sich die 13 Teilnehmer des Projekts ein Jahr lang intensiv mit der Geschichte Harsewinkels auseinandergesetzt. Sie haben im Stadtarchiv gestöbert, Quellen ausgewertet, Gespräche geführt und Zeitzeugen interviewt. Die Schüler hätten gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten, so der Schulleiter. „Sie haben den Schonraum Schule verlassen und sich nicht nur mit dem Thema ,Anders Sein‘ beschäftigt, sondern auch mit der eigenen Identität.“

Auch die Bürgermeisterin sprach in ihrem Grußwort von einem unbestellten Acker, der bearbeitet worden sei und spannende Ergebnisse zur Stadtgeschichte liefere.

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