Begeisterndes Finale auf dem Klosterhof
Bild: Darhoven
Volles Haus zum Abschluss der elften NRW-Radtour auf dem Klosterhof.
Bild: Darhoven

Am Donnerstag waren 1270 Teilnehmer der ganzen Etappe sowie 130 Tagesgäste aus 317 Städten zur elften NRW-Radtour gestartet. Um den Radlern und ihren Begleitern ein unvergessliches Finale zu bescheren, gab es ein Unterhaltungsprogramm in Marienfeld. 

Die Musiker vom Blasorchester, das Team der Klosterpforte, die Stadtführer sowie Pater Gottfried Meier, Norbert Daut von der Radsportabteilung „Staubwolke“ von SW Marienfeld sowie Vertreter der Stadt Harsewinkel mit Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide gestalteten es kurzweilig. Zwischen Blasmusik, Kirchenführungen, Wanderungen und Leckereien blieb Zeit für Genuss und Muße. Viel Anerkennung gab es für die Sehenswürdigkeiten, die Abendveranstaltungen, die Unterkünfte sowie für die Organisatoren, ehrenamtlichen Helfer sowie die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Kreispolizeibehörde Gütersloh, die sich federführend für die Sicherheit über die vier Tourtage einsetzten.

Organisator zufrieden mit Verlauf

Glücklich zeigte sich Jürgen Klotzbücher als Tourorganisator und Veranstalter der NRW-Radtour: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf. Alles klappte ohne Zwischenfälle. Zudem hatten wir in der elfjährigen Geschichte der NRW-Radtour mit insgesamt 1400 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Eine super Steigerung, wenn man bedenkt, dass wir 2009 mit 400 Radlern begonnen haben.“

Die Tour war am Donnerstag gestartet und wies eine Länge von mehr als 210 Kilometer auf. Die Strecke führte von Rheda-Wiedenbrück über Delbrück, Paderborn, Detmold, Bielefeld, Herford, Bad Salzuflen, Bielefeld, Marienfeld zurück nach Rheda-Wiedenbrück. Beeindruckt zeigte sich Jürgen Klotzbücher über die verschiedenen Abendveranstaltungen und Aktionen, die während der Rundreise in den Orten angeboten wurden. „Gerade in den kleinen Orten waren sie das Salz in der Suppe. Wenn man sieht, was in Marienfeld auf die Beine gestellt wurde, dann ist das schon toll.“

Bürgermeisterin wirbt für die Region

Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide warb für die Region, die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten in Marienfeld, Harsewinkel und Greffen, die aufgrund der idealen Streckenführungen mit dem Fahrrad erkundet werden können. „Wir sind die Fahrradhauptstadt des Kreises Gütersloh, denn wir haben mit 31,5 Prozent einen hohen Radverkehrsanteil“, sagte sie. Ein Grund sei der geringe Höhenunterschied, aber auch die Zufahrt zum Europaradwelt R 1, so die Bürgermeisterin.

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