Bei Blutspendern ist Harsewinkel spitze
Bild: Bitter
Blutspenderehrung in Harsewinkel: (v. l.) der Präsident des DRK-Kreisverbands, Heinz-Hermann Vollmer, die beiden 125-maligen Spender Reinhard Peitsch und Peter Thüte sowie DRK-Ortsvereinsvorsitzender Heinz Bünnigmann.
Bild: Bitter

 Selbstbewusst fügte er hinzu: „Kreis- und landesweit liegen wir wie gewohnt an der Spitze.“ Im vergangenen Jahr haben Reinhard Peitsch und Peter Tüte bereits zum 125. Mal gespendet. Die runde 100 erreichten: Irmgard Ewers, Wilhelm Hagemeyer, Laurenz Hecker, Winfried Heimeier, Hans Joachim Kijas, Michael Krause, Werner Krieft, Günter Krumkamp, Rainer Lohde, Ursula Ries, Hans van Dornick, Alfons Waltermann und Martin Wiefel. 16 Frauen und Männer spendeten zum 75. Mal, 26 waren zum 50. Mal dabei, und 49 kamen zum 25. Mal zu einem Termin des DRK Harsewinkel. Heinz Bünnigmann dankte den insgesamt 106 Lebensrettern für 5275-fache lebenserhaltende Bereitschaft. Auch das sei wiederum ein Spitzenwert an sich, aber besonders erfreulich, weil in den „jüngeren Kategorien“ die Anzahl noch nie so hoch gewesen sei, merkte der Vorsitzende an.

Dankeschön  für  ehrenamtliche Helfer

Urkunden und Ehrennadeln überreichten Bünnigmann, der stellvertretende Bürgermeister Friedhelm Thüte (CDU) und Claudia Blank vom DRK-Blutspendedienst West in Münster. Ein besonderes Dankeschön gab es für unentbehrliche ehrenamtliche Helfer bei den Blutspendenaktionen: Linda Meintrup (15 Jahre), Mareen Landwehr und Verena Niewöhner (10 Jahre) sowie Roland Füchtenhans, Marie-Luise Becker und Julian Pollmeyer (5 Jahre). Blumensträuße hielt der Vorsitzende bereit für die Köchinnen des für das DRK Harsewinkel typische Gourmet-Essens: Inge Dirkorte und Mathilde Füchtenhans sowie die Leiterin des Sozialen Arbeitskreises, Albertine Frerich. Der Präsident des DRK-Kreisverbands, Heinz-Hermann Vollmer (Gütersloh), sagte an die treuen Spender gerichtet: „Sie haben mit Ihrem Blut in jedem Fall Leben erhalten. Die von Ihren Spenden profitiert haben, können sich allerdings nicht persönlich bei Ihnen bedanken.“ Blank erinnerte daran, dass sich in den vergangenen 25 Jahren der Bedarf an Blutpräparaten annähernd verdoppelt habe. Die Öffentlichkeitsreferentin berichtete: „27 Prozent der Blutkonserven werden heute für Tumorpatienten und 23 Prozent bei Herzerkrankungen benötigt.“

SOCIAL BOOKMARKS