Berliner Kissen bremsen Verkehr aus
Bild: Aundrup
Drei Berliner Kissen – eines davon ist in Höhe vom Piazza Italiana auf die Straße gedübelt worden – sollen die Autos in der Harsewinkeler Innenstadt ausbremsen.
Bild: Aundrup

Und zwar gleich an zwei Stellen auf der Durchgangsstraße der City: in Höhe der Sparkasse und der Pizzeria Piazza Italiana. Ein weiteres Berliner Kissen ist im Kurvenbereich der August-Claas-Straße zu finden. Damit soll den Schulkindern ein sicheres Überqueren der Straße ermöglicht werden. Die Investitionssumme der Stadt in die Huckel aus Gummi liegt bei rund 5000 Euro. Die Hartgummimatten, die verdübelt und nicht verklebt sind, lassen noch ausreichend Platz für Radfahrer. Kleinere Autos umfahren auch jetzt schon die Buckel. „Ob das Ganze etwas bringt, wird sich zeigen. Das sind aber die einzigen Maßnahmen, die erst einmal geplant sind“, sagte Markus Ehrlich von der Harsewinkeler Stadtverwaltung am Freitag im Gespräch mit der „Glocke“. Der Fachgruppenleiter Bauverwaltung/Planung will jetzt erst einmal die Ergebnisse einer Studie abwarten, die von der Unfallforschung der Versicherer landesweit in Auftrag gegeben wurde und die gut ein Jahr lang läuft. Ein Ingenieurbüro untersucht in verschiedenen Städten die verkehrsberuhigten Bereiche und die verschiedenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit. „Wenn die Ergebnisse der für uns kostenlosen Studie vorliegen, können wir vielleicht auch noch weitere gute Ansätze aus anderen Kommunen für Harsewinkel nutzen“, kündigte Markus Ehrlich an.

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