Blitzeinschlag verletzt sieben Menschen
Bild: Darhoven
Sieben Menschen wurden in der Nähe des Geländes der Hundefreunde Greffen bei einem Blitzeinschlag aus heiterem Himmel verletzt.
Bild: Darhoven

 

Nach Einschätzung des Leitenden Notarztes, Dr. Ludwig Herz aus Rheda-Wiedenbrück sollten aber nicht nur diese beiden Patienten, sondern alle zur Kontrolle über Nacht im Krankenhaus bleiben.

 Die sieben Vereinsmitglieder der Hundefreunde,  so der zweite Vorsitzende Heinz-Jürgen Flügge, habe der Blitz  vollkommen unvorbereitet getroffen. „Die Mitglieder erzählten mir, dass es ganz plötzlich den Einschlag gegeben habe, ohne dass es vorher irgendwelche Anzeichen einer Gefahr gegeben habe“, so Flügge.

 Offenbar war der Blitz in das benachbarte Waldstück eingeschlagen und hatte sich über den Boden verteilt. Eine Verteilerdose an einem Lichtmast wurde durch die Wucht völlig zerstört, die Kappe komplett abgerissen. „Der Deckel ist etwa zehn Meter weit geflogen“, sagt Flügge. Geregnet hatte es zu diesem Zeitpunkt nicht.

 Seit dem Vormittag trainierte auf dem Gelände die Agility-Jugendgruppe des Vereins. Die Mitglieder sind zwischen 7 und etwa 40 Jahren alt. Der durch den Blitz ausgelöste Stromschlag fuhr den Vereinsmitgliedern in die Füße und verletzte sie. Die Verantwortlichen des Vereins alarmierten umgehend Polizei und Rettungsdienst.

 Nachdem zunächst nur ein Rettungswagen zu dem Übungsgelände entsandt worden war, wurde nach einer ersten Sichtung der Patienten Großalarm ausgelöst. Zwei Notärzte (Harsewinkel und Rettungshubschrauber Christoph 13) eilten ebenso zur Unfallstelle wie drei weitere Einsatzwagen aus dem regulären Rettungsdienst. Ferner wurde das Modul Soforthilfe aus dem Konzept Massenanfall von Verletzten (ManV) alarmiert, zur Koordination der Arbeiten der Organisationsleiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt aus Rheda-Wiedenbrück. Auch der Einsatzleitwagen des Löschzugs Harsewinkel wurde zum Übungsplatz der Hundefreunde beordert. Die Verletzten wurden zunächst auf dem Gelände untersucht, behandelt und später in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die beiden Notärzte begleiteten die beiden schwer verletzten Patienten. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werde

Den kompletten Bericht lesen Sie in der „Glocke“ vom 4. Juli.

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