Ceres-Award geht an Stephanie Strotdrees
Bild: Aundrup
Biolandwirtin des Jahres ist Stephanie Strotdrees aus Harsewinkel.
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„Stephanie Strotdrees bringt vieles unter einen Hut: Fünf Kinder, ehrenamtliches Engagement als Vizepräsidentin beim Bioland-Verband und ganz nebenbei hat sie ihren Hof in Nordrhein-Westfalen erfolgreich weiterentwickelt“, begründete Jury-Mitglied Dr. Uli Zerger die Auszeichnung. Trotz eines ausgeprägten ehrenamtlichen Engagements sei es der Harsewinkelerin gelungen, einen Zuerwerbsbetrieb kontinuierlich und erfolgreich zu einem Haupterwerbsbetrieb zu entwickeln, der mehrere Generationen, Auszubildende, Praktikanten und Angestellte ernähre, so das Urteil der Jury. Mit dem Ceres-Award ehrt der Deutsche Landwirtschaftsverlag erfolgreiche Persönlichkeiten im Bereich der Landwirtschaft.

„Ein Traum ist in Erfüllung gegangen“

„Für mich ist mit der Entwicklung unseres Bioland-Hofs ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich kann mit meiner Familie eine Landwirtschaft betreiben, die Tierwohl und nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt. Und weil es auch ökonomisch funktioniert, können wir diese positiven Erfahrungen mit dem Biolandbau an viele Menschen weitergeben: In der Ausbildung junger Menschen, an unsere vielen Kunden und auch an die Politiker. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte die Preisträgerin. Mehr als 280 Gäste erlebten bei der Nacht der Landwirtschaft die Preisverleihung an die Sieger der zehn Wettbewerbskategorien des Ceres-Awards. Die Gewinner kommen aus ganz Deutschland. Landwirt des Jahres ist Milchviehhalter Hauke Pein aus Appen in Schleswig-Holstein. Der Preis wurde in diesem Jahr erstmals verliehen und zeichnet Persönlichkeiten aus, die als Landwirte erfolgreich sind und für die es im unternehmerischen Alltag selbstverständlich ist, Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt wahrzunehmen. Einhellig stellten Vertreter aus Politik, Verbänden und Unternehmen heraus, dass sie die Landwirtschaft als Zukunftsbranche sehen.

Mehr Stimmen zur Preisverleihung lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der  „Glocke“.

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