Claas erzielt erneut Rekordgewinn

Der Harsewinkler Konzern Claas hat im Geschäftsjahr 2011/12 seine Vorjahresrekordmarken bei Umsatz und Gewinn noch übertroffen. Am Donnerstag wurde die Bilanz vorgestellt. Das Bild zeigt die Claas Geschäftsführung (v.l.) Dr. Theo Freye, Lothar Kriszun, Hans Lampert und Dr. Hermann Garbers.

„Die Landwirtschaft profitiert von Wachstumstreibern“, erklärte Theo Freye, Sprecher der Claas-Geschäftsführung, gestern auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Düsseldorf. Eine steigende Weltbevölkerung, veränderte Ernährungsgewohnheiten mit einem höheren Fleischkonsum und die verstärkte Nutzung von Energiepflanzen kämen dem Sektor global zugute.

Claas investiert 304 Millionen Euro

Die Welt benötigt eine produktivere Landwirtschaft – der Harsewinkeler Hersteller kann die dafür benötigte Technik liefern. Um technologisch auch in Zukunft die Nase vorne zu haben, investiert das Unternehmen große Summen in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau bestehender und neuer Märkte. 304 Millionen Euro steckte Claas 2012 in die Erweiterung und Modernisierung von Standorten sowie in die Forschung – fast zehn Prozent des Umsatzes von 3,43 Milliarden Euro. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Investitionen noch einmal gesteigert werden. „Wir setzen auf internes Wachstum. Firmenübernahmen sind für uns kein Thema“, machte Geschäftsführer Lothar Kriszun deutlich.

Mehr Mitarbeiter

Zum 30. September 2012 beschäftigte die Claas-Gruppe 9.077 Mitarbeiter (Vorjahr: 9.060). Damit erhöhte sich trotz des Verkaufs der CLaas Fertigungstechnik die Mitarbeiterzahl. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist nicht auf einzelne Länder beschränkt, sondern folgt aus Neueinstellungen in allen Bereichen weltweit, wobei besonders die Zahl der Arbeitsplätze, die höhere Qualifizierungen erfordern, bei Claas zunahm. Zudem wird das Unternehmen immer internationaler: Der Anteil der Belegschaft außerhalb Deutschlands stieg auf 49 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent).

Mehr zur Strategie von Claas in der Freitagsausgabe der „Glocke“ und des „Ahlener Tageblatts“.

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