Claas investiert in eine neue Halle
Noch ist viel Platz in der neuen Halle, in der die Maschinen vor der Auslieferung ihre Endausrüstung erhalten. Das rote Band zur Eröffnung durchschnitten: (vorn v. l.) Dr. Patrick Claas, Volker Claas, Reinhold Claas und Holger Brüning.

Eine genaue Summe nannte Claas auf Nachfrage der „Glocke“ aber nicht. Mit der neuen Halle sei noch mehr Flexibilität bei der Mixfertigung von Mähdreschern und Feldhäckslern möglich, heißt es in einer Mitteilung des Landtechnikunternehmens. Die weltweiten Landtechnikmärkte würden immer unterschiedlicher. Kundenwünsche änderten sich oft sehr schnell, so dass in der neuen Halle auch schnell darauf reagiert werden könne. 30 Mitarbeiter sind in diesem Bereich beschäftigt. „Kurzfristige Kundenwünsche, die bei Fertigungsstart noch nicht feststehen, können wir hier ebenso erfüllen wie spezielle Anforderungen aus den weltweiten Märkten, die sich aus einer abgeänderten Disposition der Maschine ergeben. Bereits nach vier Jahren wird sich die Investition bezahlt gemacht haben“, sagte Gesellschafter Dr. Patrick Claas während der Einweihungsfeier.

Gebäude mit 1600 Quadratmetern Fläche

Nach nur einem halben Jahr Bauzeit entstand am Ende der Fertigungsstraßen in Höhe des Claas-Werktors drei das neue Gebäude mit 1600 Quadratmetern Fläche. Etwa zehn Prozent der in Harsewinkel produzierten Mähdrescher und Feldhäcksler erhalten dort den letzten Schliff. „Änderungen an der Bereifung oder den Achsen gehören zum Tagesgeschäft“, erklärte Produktionsleiter Holger Brüning. „Aber auch wenn sich der Kunde ein verchromtes Auspuffrohr wünscht – die Mitarbeiter in der Endkonfiguration können zeitnah die letzten Änderungen vornehmen“, so Brüning. Durch die Zusammenführung der bisher räumlich getrennten Bereiche Umbau und Endausrüstung werde nach Claas-Angaben eine optimale Arbeitsplatzgestaltung, eine Vergrößerung der Maschinenarbeitsplätze sowie eine verbesserte Materiallogistik erreicht – auch weil durch einen Kran das Anheben der Maschinen oder großen Baugruppen möglich sei. Das verbesserte Arbeitsumfeld erhöhe zugleich die Arbeitssicherheit und verringere die Umweltbelastung. Denn weniger innerbetriebliche Maschinentransporte sorgen für geringere Abgas-Emissionen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

SOCIAL BOOKMARKS