Claas stellt Serienfertigung ein
Der Landmaschinenherstellers Claas stellt die Serienfertigung ab Ende der kommenden Woche für zunächst drei Wochen ein.

Anschließend wird sie für zunächst drei Wochen bis Freitag, 17. April, eingestellt, heißt es in einer am Freitag verschickten Mitteilung des Landtechnikunternehmens.

„Während viele Claas-Standorte im In- und Ausland weiterarbeiten, war die Produktion in Frankreich bereits vergangene Woche zurückgefahren worden“, so Wolfram Eberhardt, Leiter der Claas-Unternehmenskommunikation. „Wir sind vorbereitet und können als Familienunternehmen nach den Erfahrungen in China, Italien, Frankreich und anderen Ländern aus einer Position der Stärke agieren. Unsere Erntetechnik ist systemrelevant für die Ernährung der Bevölkerung. Daher geht es jetzt darum, das zeitweilige Zurückfahren der Serienfertigung sozial verträglich zu gestalten und alle Kräfte für die unmittelbaren Aufgaben zu bündeln“, erklärt Thomas Böck, Vorsitzender der Claas-Konzernleitung.

Aktuell werde mit den Mitarbeitern im Werk eine Vereinbarung zur Kurzarbeit und zum Kurzarbeitergeld erarbeitet und ein kontrolliertes Zurückfahren der Serienfertigung gestartet, teilte das Unternehmen mit. „Wir werden weiter eine größtmögliche Menge an Maschinen für die Märkte bereitstellen. Aktuell hilft uns ein breites Maschinenangebot an Neu- und Gebrauchtmaschinen bei den Händlern, das für den unmittelbaren Bedarf verfügbar ist“, führt Böck laut der Mitteilung weiter aus.

Ausgenommen vom Zurückfahren bleiben in Harsewinkel die Bereiche, die trotz der schwierigen Bedingungen weiterarbeiten können. Dazu gehören unter anderem die Abteilungen Maschinen- und Ersatzteilversand sowie Umbau und Endausrüstung. Die Ersatzteilfertigung und Sonderinspektionen laufen laut der Mitteilung des Unternehmens ebenfalls vorerst weiter.

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