DRK sucht Erstspender-Betreuer
Bild: Darhoven
Bei der Spende: Julia und Linus mit ihrer Mutter Maria Brinkert, die beim Blutspenden von Iris Hansen betreut wird.
Bild: Darhoven

 Geduldig standen viele Blutspender bei der Datenerfassung an. Nach den freiwilligen Selbstangaben zu Person und Gesundheitszustand, bei dem auch Operationen, Medikamenteneinnahme und Aufenthaltsorte im Ausland abgefragt werden, folgte ein kurzes Gespräch mit einem Arzt vom Blutspendedienst Münster. Dabei wurde die gesundheitliche Tauglichkeit des Spenders geprüft. Blutdruck und Puls wurden gemessen. Auch wurde der Hämoglobin-Wert durch Abnahme von Blut aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen bestimmt. So konnten die Bluteigenschaften hinsichtlich des Sauerstofftransports festgestellt werden. Erst danach kam der große Moment, bei dem die Freiwilligen von den Mitarbeitern des Blutspendediensts Münster zur Blutspende auf die Liegen gebeten wurden. Der DRK-Ortsverein Harsewinkel liegt seit Jahren kreisweit an der Spitze der Blutspenden.

Einweisung geplant

„Wir freuen uns über jeden Blutspender. Damit wir noch mehr junge und vielleicht auch ängstliche Menschen erreichen, suchen wir nun Erstspenderbetreuer“, machte Reinhold Mann deutlich. Melden kann sich bei ihm jeder, der Neuspendern die Angst vor dem Pieks nehmen möchte. Nach einer kurzen Einweisung sollen die Spenderbetreuer durch Aufklärung und individuelle Begleitung spendenwilligen Menschen während der 15 Blutspendetermine in Harsewinkel, Greffen und Marienfeld zur Seite stehen. „Wenn wir dafür rüstige Senioren finden würden, wäre das eine tolle Sache“, sagt  DRK-Geschäftsführer Reinhold Mann, der auf eine große Resonanz hofft.

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