Der „Motor“ des Farmhouse-Jazzclubs
Bild: Poetter
Ein Macher: Jochen Belz feiert in diesem Monat seinen 75. Geburtstag. 1963 gründete er mit weiteren Musikbegeisterten den Jazzclub.
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Außerdem gehörte Belz zu den sieben musikbegeisterten jungen Harsewinkelern und Versmoldern, die den Jazzclub 1963 gegründet haben. „Die Glocke“ stellt den „Farmhouse-Macher“ heute in einem Porträt vor. Nach fünf Jahren als Schriftführer wurde Jochen Belz zum Vorsitzenden des Vereins gewählt und hat dieses Amt seit nunmehr 48 Jahren inne. „An der Spitze eines engagierten Teams“, betont er und spricht von einer guten Zusammenarbeit. „Wir sind wie eine große Familie, deren Bindeglied die Musik ist“, ergänzt er. Wenn Jochen Belz in diesem Monat 75 Jahre alt wird, so ist das für ihn nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch Anlass für eine zünftige Feier. „Die Einladungen sind raus“, sagt er und hofft, dass bei der Sause viele Freunde und Weggefährten mit von der Partie sind. Wie er zur Musik gekommen sei? Eine Frage, auf die der in Pommern geborene und in Versmold aufgewachsene Belz augen-zwinkernd antwortet: „Weil ich geheult habe.“ Als Kind wollte er im Loxtener Schulchor mitsingen, was aber wegen stimmlicher Defizite nicht klappte. Zum Trost gab es eine Blockflöte, mit der Klein-Jochen dann den Schulchor begleiten durfte. Mundharmonika, Posaune: Er sei gern Mitglied im Posauenchor der Versmolder Kirche gewesen, sagt der 74-Jährige. Und er ergänzt: „Bis mir das mit den Kantaten und Chorälen dann doch zu einseitig wurde.“ Kurz: Der Posaunist wechselte mit fliegenden Fahnen weg von der Kirchenmusik hin zu Dixieland und Swing.

Wie es dann weiterging mit der eigenen Jazzband und dem Farmhouse-Jazzclub lesen Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“. Dort berichtet Belz auch, wie lange er noch Präsident des Jazzclubs bleiben möchte.

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