Desaster mit Wabensteinen ist vorbei
Kümmert sich im Schulzentrum um die Elektrik: Horst Loddemann von der Stadt.

Die ab dem kommenden Schuljahr siebenzügige Gesamtschule wächst räumlich immer mehr in die 2017 auslaufende Real- und Hauptschule hinein. Zu Pfingsten ist die Verwaltung der Gesamtschule bereits in den Trakt der August-Claas-Schule umgezogen, wie Annette Vaut, Architektin bei der Stadt Harsewinkel, berichtet. „Im vergangenen Jahr haben wir im Obergeschoss des Lichthofs der Realschule die Klassenräume saniert, in diesem Jahr ist das Erdgeschoss dran“, sagt Annette Vaut. Es staubt ordentlich in der Realschule. Die Arbeiten sind in vollem Gang.

Akustikdecken und neue Beleuchtung

Unter anderem werden in vier Klassenräumen Akustikdecken und eine neue Beleuchtung eingebaut. Um die Elektrik kümmert sich Horst Loddemann von der Stadtverwaltung. „Hier hatten wir vorher braune Holzdecken. Das hat die Räume sehr dunkel gemacht. Durch die weißen Akustik- und Schallschutzdecken wirken sie gleich viel freundlicher“, betont Michalina Meise, die die Arbeiten als Architektin des Büros Uwe Karius begleitet. Annette Vaut macht deutlich, dass auch die alten Parkettböden abgeschliffen und neu versiegelt werden. Dann kommt noch Farbe an die Wände – fertig. „In der vierten Ferienwoche wollen wir die Maßnahme abgeschlossen haben“, betont die städtische Architektin, die die Kosten auf rund 45 000 Euro beziffert. Als ein „Wärmeschutzdesaster“ bezeichnet Architektin Michalina Meise die bisherige graue Wabensteinfront aus den frühen 60er-Jahren im Treppenhaus der Astrid-Lindgren-Grundschule im Trakt A. „Da musste unbedingt etwas passieren“, betont sie. In dieser Woche wurde die einfache in Beton eingefasste Glasfront ausgetauscht – und zwar gegen drei große zweifach verglaste Elemente. Die Kosten: rund 21 000 Euro.

Ein Großteil der Fenster ist ausgetauscht

„In den vergangenen Jahren gab es hier verschiedene Fenstersanierungen. Mittlerweile haben wir 85 Prozent der ursprünglichen Fenster hauptsächlich gegen dreifach verglaste ausgetauscht. Im nächsten Jahr werden wir die restlichen erneuern“, sagt Stadt-Architektin Annette Vaut. Nur einen Tag haben die Mitarbeiter der Oelder Firma Drees und Westarp gebraucht, um dem Wabenstein-Desaster ein Ende zu bereiten. Fix war die alte Front Geschichte und die neue eingebaut. Die Betondecken zwischen den Geschossen wurden gedämmt und mit Blechen verkleidet.

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