„Die Spürnasen“: Name ist Programm
Bild: Rolf
Aus zwei Kindergärten ist einer geworden: Die Einrichtung des Wertkreises nennt sich jetzt „Die Spürnasen“.
Bild: Rolf

„Wir sind die Spürnasen“, so wurden die Besucher am Montag stolz von den Kindern zum Namensfest begrüßt. Viele Nasen haben sie gebastelt mit Gipsabdrücken, viel gelernt über Forschen, Wahrnehmen, Entdecken und Erkunden, der inhaltliche Schwerpunkt des Familienzentrums. Der Name ist also Programm. Dann nahmen die Kleinen vor der großen Fensterscheibe Platz, um draußen die großen Bagger zu beobachten. „Ganz fertig sind wir noch nicht“, sagte Leiterin Angelika Thumel. Ende Juli soll aber alles fertiggestellt sein. Da beide Einrichtungen zusammengelegt wurden, wurde es auch Zeit für Umbauarbeiten. Ein neuer Mehrzweckraum und ein Differenzierungsraum entstehen, ebenso ein Personalraum. Küche und Sanitärräume werden angebaut beziehungsweise umgebaut. Nach dem Umbau bietet der Kindergarten für 52 kleine Gäste Platz. Auf 450 Quadratmetern werden sich fünf Fachkräfte und drei Gruppenleitungen um die drei Gruppen kümmern. In der ersten sind 20 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zur Einschulung, in den beiden anderen je 16 Kinder vom dritten Lebensjahr bis zur Einschulung, wobei dort jeweils vier heilpädagogische Plätze vorgesehen sind. Die Leitung haben Angelika Thumel, die schon seit 20 Jahren in Marienfeld tätig ist, und ihrer Stellvertreterin Angela Fislake. Bei Saft und Kuchen freuten sich Eltern, die Kindergarten-Leitung, Wertkreis-Geschäftsführer Martin Henke und Nicole Fromme vom Wertkreis über die offizielle Namensgebung und auf die große Eröffnungsfeier im Sommer. Die Kinder waren derweil gut beschäftigt: Der Baggerführer machte keine Pause.

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