Drei neue Gesichter im KFD-Vorstand
Bild: Borgelt
Die KFD St. Marien wählte einen neuen Vorstand: (v. l.) Mechthild Greßmeyer, Monika Brickenkamp, Lucia Keitemeier, Monika Helmert, Sabine Bernzen und Christa Warnholz.
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Weiter dabei sind Mechthild Greßmeyer, in den vergangenen vier Jahren zweite Schriftführerin, und die Beisitzerinnen Monika Brickenkamp und Monika Helmert. Die frisch gewählten Vorstandsmitglieder versammeln sich in einer Woche und beraten intern, wer welche Position übernimmt. Im scheidenden Vorstand war die Position der Vorsitzenden offen geblieben. Ansprechpartnerin war Schriftführerin Brigitte Kuhre. Jetzt stand sie nach 16 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. „Ich habe die Aufgabe mit Leidenschaft gemacht“, sagte sie. Nun sei es Zeit, die Aufgabe in jüngere Hände zu geben. Die bisherige Kassiererin Sabine Lohde kandidierte nach acht Jahren ebenfalls nicht mehr. Ihre Nachfolgerin kann eine gut gefüllte Kasse übernehmen. Mechthild Greßmeyer dankte den ausscheidenden Frauen mit Blumen. Die KFD Marienfeld zählt 379 Mitglieder. Das Jahresprogramm 2013 ist bereits geplant. In den nächsten Wochen wird es verteilt.

Marienfelderinnen haben viel vor

Auch 2013 sind allerlei Fahrten und Radtouren geplant. Eine mehrtätige Reise führt in die Region Masuren. In diesem Jahr reisten 28 Teilnehmer nach Augsburg und besichtigten unter anderem München, den Starnberger See und den Ammersee. Im Oktober fuhren 50 Frauen zum Melitta-Werk nach Minden. Von Mai bis September wurde jeden zweiten Mittwochnachmittag im Monat eine Radtour angeboten. Am 30. November führt eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Münster. Start ist um 15 Uhr am Waldschlößchen – und nicht wie versehentlich angegeben um 14 Uhr. Die Adventsfeier mit Jubilarehrung wird am 10. Dezember ab 15.30 Uhr veranstaltet. Brigitte Kuhre las noch Passagen aus der Gründungsurkunde vor. Der ehemalige Pfarrer Heinrich Siemann, heute in Telgte, hatte die „Statuten und Ablässe des Vereins christlicher Mütter“, wie die Organisation bei ihrer Gründung 1899 genannt wurde, beim Aufräumen gefunden. Unterzeichnet war sie von Bischof Hermann von Münster. Vor 113 Jahren waren die katholischen Gebräuche sehr streng. Unter anderem heißt es in der Urkunde: „Die Mitglieder versprechen, ihre Kinder von frühester Jugend an nach den Grundsätzen unserer heiligen Religion und zu wahrer Gottesfurcht zu erziehen.“

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