Engelmarkt ist ein Publikumsmagnet
Bild: Darhoven
Selbst gemachte Weihnachtsdekorationen boten Lisa Kloss, Liv Andersen und Amelia Kloss, Kinder des offenen Ganztages der Grundschule Marienfeld, auf dem Engelmarkt an.
Bild: Darhoven

Der erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Hans-Jürgen Großer, und Ralf Eigenrauch von der gleichnamigen Bielefelder Werbeagentur zeigten sich jedenfalls sehr zufrieden. Trotz des ungemütlichen Nieselregens erwies sich der Markt als Publikumsmagnet.

Als liebenswerte Boten des Himmels verehrt und nicht nur in Weihnachtsliedern vielfach als Freunde und Hoffnungsträger der Menschen besungen, haben die Engel im Marienfelder Klosterhof eine würdige Heimstatt gefunden. 19 weihnachtlich beleuchtete Hütten reihten sich diesmal im stilvollen Ambiente aneinander. Das überarbeitete Stellkonzept der Verkaufsstände und Gastronomiezelte kam bei den Besuchern gut an. Genau wie die Nikolaus-Partys am Freitag- und Samstagabend in der „Alten Abtei“. Rund 1000 Gäste wurden gezählt. „Für zwei Tage ist das schon eine sehr gute Resonanz“, freuten sich die Organisatoren Großer und Eigenrauch.

Lust aufs Einkaufen machten die kreativen Kunsthandwerker des Engelmarkts, die aus dem ganzen Kreis Gütersloh und aus Bielefeld angereist waren. Ob Lammfell-Handschuhe, mit Fuchsfell verzierte Mützen und Schals, Geldbörsen und Gürtel aus Feuerwehrschlauch, weihnachtliche Kränze, hübsches Holzspielzeug, schöne Kerzen, Siebdruck-Accessoires, handgefertigte Gipsfiguren, Bilderrahmen und Plüschtiere: Den Besuchern wurde eine Menge origineller und exklusiver Geschenkideen präsentiert – abseits des handelsüblichen Sortiments.

Für die Musik an den drei Aktionstagen sorgten außer dem Kinderchor der britischen Haigh-School aus Gütersloh auch die „Querschläger“ aus Marienfeld, Saxophonist Christian Wolf aus Paderborn, das Marienfelder Blasorchester und Lance Christensen (Gesang und Gitarre). Angetan vom bunten Treifen war auch ein Hochzeitspaar aus Schwerte, das am Samstag in der Klosterpforte geheiratet hatte und am Abend mit einem Teil der Hochzeitsgesellschaft den Engelmarkt besuchte.

 Das galt auch für die Gastronomie in den Pagodenzelten, wo nicht nur die typische Weihnachtsbäckerei mit Apfel-Pfannkuchen, lippischen Pickert, Bratäpfeln, edlen Schokoladen, „Hot Buttered Rum“, Grünkohlpfanne sowie wärmende Heißgetränke genossen wurden. Sehr gut kam auch heißer Tee an Stand der britischen Militärvertreter und deren Familien an. Ein ausgestelltes norwegisches Grillhütten-Holzhaus befriedigte kurzweilig Sehnsüchte nach Wärme, während sich zahlreiche Gäste über die roten Nasen und das Plüschgehörn an den ausgestellten Fahrzeugen von BMW Kattenstroth erfreuten.

 Im Zelt des offenen Ganztags der Marienfelder Grundschule wurden Duftsteine, Marmeladen, Geschenkkartönchen, Serviettenkunst und Lebkuchen, zugunsten der Ganztagskasse verkauft. Ein farbenfroh beleuchtetes Kinderkarussell drehte Runde für Runde, während die Eltern ihre fröhlichen Kinder fotografierten.

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