Erstklassiges Konzert serviert
Bild: Darhovem
Vorzügliche Klänge und Melodien: Die Musiker des Marienfelder Blasorchester begeisterten während des 25. Grünkohlkonzerts im Saal des Waldschlösschens mit ihrem Big-Band-Repertoire das Publikum.
Bild: Darhovem

Dabei präsentierten sie unter dem Dirigat von Peter Kersting einen vielfältigen, flotten, musikalischen Reigen. Schlösschen-Wirt Clemens Wittkamp und sein Service-Team verwöhnten die 130 Besucher dagegen mit dem westfälischen Nationalgericht Grünkohl, frischen und geräucherten Kohlwürsten, Kasseler und Kartoffeln.

Nach dem festlichen Essen war allerdings noch lange nicht Schluss. Denn dann setzten die 29 Musiker des Blasorchesters Marienfeld ihr Programm fort. Sehr zur Freude der vielen Besucher, darunter zahlreiche Stammgäste. Aufgeboten wurden die schönsten Kompositionen aus den vergangenen 25 Jahren Grünkohlkonzert.

Eröffnet mit der 2014 vom Tiroler Komponisten und Arrangeur Martin Scharnagl verfassten „Festivus Fanfare“, setzte sich der musikalische Reigen mit dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms und dem wienerischen Marsch „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel fort. Es folgten „Im Weißen Rössl“, Titelmelodie der gleichnamigen deutsch-österreichischen Filmkomödie aus dem Jahr 1960 „My Dream“, die von einem ebenfalls von einem umfassenden Orchestersound getragene Jehlicka Polka, ein kubanisches Sound-Medley und „Café Latina“.

Bei allen Liedern spiegelte sich das Ergebnis der 17 Wochen langen und umfassenden Orchesterproben wider. Die Musiker glänzten mit komplexen Orchestersätzen, die sie mit sauber gespielten Lieder meisterten. Mit ihrem instrumentalen Rundgang durch klassische bis zeitgenössische Blasorchesterkompositionen erfüllten die Musiker, zusammen mit ihrem Dirigent Wolfgang Schmitz, locker die Erwartungen des Publikums an das angekündigte Programm. Als Dank und Anerkennung gab es am Ende für alle Beteiligten einen lautstarken Applaus vom Publikum.

Das Blasorchester Marienfeld wurde am 29. Dezember 1975 von Ortsheimatpfleger Hermann Homeyer, der der musiktreibenden Vereinigung auch von 1975 bis 1983 als Vorsitzender vorstand, sowie Heinrich Rüschhoff und Heinz Niehörster aus der Taufe gehoben. Das Grünkohl-Konzert fand erstmals im Jahr 1993 statt.

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