Feuerwehr weiht neues Gerätehaus ein
Bild: Aundrup
Bereiten die Einweihungs-Feierlichkeiten vor: (v. l.) Rudi Hirsch, Dierk Oesterwinter, Christian Fechtelkord, Bernhard Kroeger und Nils Petermann.
Bild: Aundrup

 Deshalb hat der Löschzug Harsewinkel 60 Jahre später auch wieder einen Grund zum Feiern: Das neue Gerätehaus wird am Samstag, 29. April, und am Sonntag, 30. April, eingeweiht. Und wieder ist es nach heutigen Standards ein hochmoderner Bau. Das neue Gebäude am Südring 13 ist so gut wie fertig. „Es fehlen nur noch Kleinigkeiten“, sagt Löschzugführer Rudi Hirsch und lacht. Er hat auch allen Grund dazu. Denn Hirsch und seine Kameraden stoßen an dem letzten April-Wochenende auch das 135-jährige Bestehen der Wehr an. Außerdem soll das neue Mannschaftstransport-Fahrzeug nach Ostern auf den Hof rollen. 350 Einladungen für den offiziellen Festakt am 29. April sind schon raus. „Wir erwarten unter anderem Abordnungen aller Feuerwehren des Kreises, die am Bau Beteiligten und die Nachbarn“, erzählt Hirsch. Während am Nachmittag nur geladene Gäste Zutritt haben, steigt ab 19.30 Uhr die Einweihungsparty für alle im Gerätehaus. Einen Tag später, am 30. April, stehen die Türen am Südring 13 ab 11 Uhr für Interessierte offen.

Tag der offenen Tür

„Den ganzen Tag über bieten wir Führungen an. Es gibt eine Fahrzeugschau, technische Vorführungen des Löschzugs und der Jugendfeuerwehr, der derzeit 20 Aktive angehören, und eine Kinderbelustigung. Essen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten“, berichtet Christian Fechtelkord vom Tag der offenen Tür. „Wir wollen an dem Tag zeigen, was sich alles verändert hat“, so Rudi Hirsch. Was ist anders als vor dem Baubeginn Ende 2014? „Alles“, sagt Christian Fechtelkord. Die Nutzfläche wurde mehr als verdoppelt. „Wir sind mehr in die Breite gegangen“, merkt Nils Petermann an. Außerdem haben die 68 Feuerwehrleute – bis Mitte des Jahres werden es 70 sein – nun die Möglichkeit, vor Ort zu duschen. „Das ging vorher nicht“, so Petermann. Für die Feuerwehrfrauen und -männer gibt es nun außerdem separate Umkleiden. Und die Spinde fallen deutlich größer aus als die alten. Es gibt auch ausreichend Platz für die sieben Fahrzeuge. „Früher mussten wir uns behelfen und die Fahrzeuge hintereinander parken“, berichtet Petermann. Und auch Umkleideräume gab es nicht. „Wir haben uns hinter den Fahrzeugen umgezogen“, erzählt Bernhard Kroeger. All das und mehr wurde im Brandschutzbedarfsplan bemängelt. Die Stadt Harsewinkel hat das ernst genommen und nachgebessert. „Neu ist auch ein leistungsfähiges Notstromaggregat, mit dem man sicherlich sechs bis sieben Haushalte versorgen könnte, sollte der Strom ausfallen“, erzählt Dierk Oesterwinter. Und auch über eine großzügig angelegte Funkzentrale für den Notfall verfügt die Feuerwehr jetzt. Um die technischen Details hat sich Dierk Oesterwinter gekümmert. „Die Bedingungen sind jetzt ideal“, sagt Löschzugführer Rudi Hirsch.

SOCIAL BOOKMARKS