Finale des Stadtadventskalenders
Bild: Mense
Maria und Josef verkörperten Christina Strotdrees und Esther Wohlhüter. Landwirtschafts-Lehrling Sebastian Bacher trug ein Bullenkalb zur Krippe und schenkte es dem Jesuskind.
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Unterstützt von Verwandten, Freunden und den eigenen Tieren setzte die Familie Strotdrees zum zehnten Mal die Weihnachtsgeschichte in Szene. 2004 hatte es erstmals in Harsewinkel den Stadtadventskalender gegeben. Und auch im Jahr 2011, als der Stadtadventskalender pausiert hatte, war am Abend vor Heiligabend im Witten Sand die Geschichte gespielt worden.

Mit einem von allen gesungenen Lied, begleitet von den Blasmusikern Katharina Prontnicki, Juliana Roll, Bernd Theising und Arthur Harder, begann das Adventsfenster. Dann rückten die römischen Soldaten, der Kommandeur zu Pferd, zur Zählung an.

Am Lagerfeuer rasteten die Hirten mit Schafen und Ziegen. Auf der Suche nach einer Bleibe holten sich Maria und Josef, die einen Esel führten, mehrere Absagen, bis eine freundliche Bäuerin ihnen endlich Platz im Kuhstall gewährte. Ein spitzer Schrei aus dem Stall verkündete dann die Geburt. Wie in den Jahren zuvor verkörperten Christina Strotdrees und ihre Cousine Esther Wohlhüter Maria und Josef. Der Engel des Herrn (Marlene Wohlhüter) erschien hoch über den Zuschauern im Tor zum Strohbalken, die Hirten und die Heiligen drei Könige machten sich auf zum Stall. Alle drängten sich am gerade geöffneten Kuhstall-Tor, als Erzählerin Steffi Strotdrees um Platz für den westfälischen Bauern bat. Landwirtschafts-Lehrling Sebastian Bacher trug ein knapp eine Woche altes Bullenkalb zur Krippe und schenkte es dem Kind.

Nach weiteren Liedern und dem Gebet des Dechanten war das Schauspiel zu Ende. Die Zuschauer genossen Glühwein und Kinderpunsch. Dechant Wim Wigger zog ein zufriedenstellendes Fazit des Stadtadventskalenders 2013. „So wie es von Anfang an gedacht war, haben in diesem Jahr mehr Familien als Institutionen an ihre Fenster eingeladen“, freute sich Wim Wigger. Die Besucherzahl variierte zwischen 20 und den gut 300 beim Finale im Witten Sand. Alle drei Ortsteile beteiligten sich an der Aktion des Ökumene-Ausschusses. Bestens ist auch ein Marienfelder Fenster angekommen, bei dem das Blasorchester für die musikalische Unterstützung sorgte.

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